Fußgänger zuerst!

Ein sinnloses Verallgemeinerungsbeispiel gegen die allgemeine Verallgemeinerungsrhetorik! Von Sabine Sauland.

Autofahrern ist nicht zu trauen!

2015 sind 3.459 (!) Menschen auf deutschen Straßen in Folge von Verkehrsunfällen gestorben. Tendenz in 2016: steigend! Oft sind es vollkommen Unbeteiligte, die ihr Leben lassen müssen! Kinder! Frauen! Unschuldige Menschen, die einfach nur irgendwohin wollten. Auf einen Geburtstag. Die Familie besuchen. Die eben noch gelacht haben und nun tot sind.

Und das alles nur, weil rücksichtslose Autofahrer unbedingt noch eine SMS schreiben mussten, um zu sagen, dass sie gleich da sind. Die getrunken haben, aber dann „keinen Bock hatten“, mit der Bahn weiter zu fahren. Die dachten, sie hätten alles im Griff. Oder deren Zigarette während der Fahrt runtergefallen war. Die an ihrer Anlage rumfummeln mussten oder einfach dachten, sie hätten eine eingebaute Vorfahrt.

Überhaupt meinen manche, sie hätten das natürliche Recht, so schnell zu fahren wie sie wollen. Über rote Ampeln. Gegen die Einbahnstraße. Ordnung, Regeln und Recht, das gilt nur für die anderen. Schließlich haben sie es ja so eilig. Oder müssen ein Rennen gewinnen. Die Karre mal richtig „ausfahren“.  Was schert diese rücksichtslosen Menschen das Mädchen auf dem Fahrrad, den Mann an der Ampel oder das blöde Kind, das nicht aufpasst. Ein solches Verhalten passt nicht zu unseren Werten, zu unserer Auffassung von Respekt gegenüber Fußgängern.

Wir haben all diesen Autofahrern – gutmütig wie wir sind - einen  Platz auf unseren Straßen gewährt. Auf Straßen, deren Instandhaltung, Ausbau und Betrieb wir alle bezahlen. Und wie danken sie es uns? Mit Rücksichtlosigkeit, aggressivem Verhalten und indem sie Unschuldige töten!
In jedem Autofahrer steckt ein potentieller Killer. Oft reicht eine Kleinigkeit, ihn zu aktivieren. Es sind tickende Zeitbomben! Und die Politik schaut tatenlos zu. Verschließt die Augen vor dem Offensichtlichen.
Damit muss jetzt Schluss sein. Autofahrer haben ihren Platz in unserer Gesellschaft und das Recht, unsere Straßen zu nutzen, verwirkt. Die Sicherheit der Fußgänger und Fahrradfahrer muss Vorrang haben. Fußgänger zuerst! 

Wir Fußgänger fordern darum: Autofahrer runter von unseren Straßen! Wir können es uns aus Sicherheitsgründen nicht mehr leisten, noch mehr Autofahrer unkontrolliert auf unseren Straßen herumfahren zu lassen. Schluss mit der Multi-Mobilitätsgesellschaft. Sollen sie ihre Autos nehmen und abhauen (ganz weit weg am besten). Ab auf den Verkehrsübungsplatz, in die Wüste oder zurück in die Autofabrik, Hauptsache sie belästigen uns friedlichen Fußgänger nicht weiterhin mit ihren mordenden, luftverpestenden Höllenmaschinen. Die Willkommenskultur auf unseren Straßen hat ein Ende! Endgültig!

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Autorin / Autor: Sinnloser Kommentar von Sabine Sauland - Stand: Im Jahr des Fußgängers
 
 

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