Augenblick schafft Nähe

Amnesty International wirbt mit 4-Minuten-Blickkontakt-Experiment für die Überwindung geistiger Grenzen

Bereits vier Minuten Blickkontakt reichen aus, um zwischen fremden Menschen eine ungeahnte Intimität herzustellen. Zu dieser Erkenntnis gelang 1997 der Psychologe Arthur Aron, der im Rahmen seiner Forschung zu menschlicher Nähe auch ein Blickkontakt-Experiment entwickelt und erprobt hatte.

Amnesty International wollte diese Erkenntnisse nun zur Überwindung von Fremdheit nutzen und ließ darum geflüchtete Menschen aus Somalia und Syrien in einen vierminütigen Blickkontakt zu ihnen fremden Menschen aus Belgien, Deutschland, England, Italien oder Polen treten. Die Ergebnisse dieser Augenblick-Begegnungen wurden in einem rührenden Video mit dem Titel "Look Beyond Borders" festgehalten, das nun dafür werben soll, hinter Geflüchteten den Mensch zu erkennen und sich selbst stärker zu öffnen. 

Das Video wurde von Amnesty International Polen in Berlin in April 2016 gedreht und zeigt keine gestellten, sondern spontane menschliche Reaktionen ganz normaler Leute, wie die Macher_innen betonen. Draginja Nadażdin, Geschäftsführerin bei Amnesty International Poland, erklärte, wer dieses Video sehe und nicht zu Tränen gerührt sei, habe ein Herz aus Stein. Grenzen gebe es zwischen Ländern, nicht zwischen Menschen.

Das Video auf youtube

Autorin / Autor: Redaktion - Stand: 30. Mai 2016
 
 
 

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