#netzheldin

Kreativ- und Schreibwettbewerb des Emanzipationsministeriums NRW für Mädchen und junge Frauen zum Thema Respekt im Netz

Ob Spiele-App, Online-Petition, Video oder Gedicht: Beim Kreativ- und Schreibwettbewerb „#netzheldin“ können die Teilnehmerinnen vielfältige Darstellungsformen nutzen. „Mit dem Wettbewerb wollen wir Mädchen und junge Frauen auffordern, über ihre Erfahrungen im und mit dem Netz zu berichten, ihre Sichtweisen und Meinungen zu formulieren. Ich freue mich auf viele phantasievolle und mutige Beiträge, die auch zeigen, wie Mädchen sich, ihr‘ Netz und ein Netz voller Respekt vorstellen“, erklärte Emanzipationsministerin Barbara Steffens in Düsseldorf. Der Wettbewerb wird vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter gemeinsam mit dem Internetportal LizzyNet durchgeführt.

Mädchen und Frauen kommen im Netz seltener zu Wort als männliche Internetnutzer. Zugleich sind sie aber häufiger Opfer von Cybergewalt. „Das Netz ist keineswegs geschlechtsneutral, vielmehr spiegeln sich die gesellschaftlichen Ungleichheiten auch digital wider“, so Ministerin Steffens.

Für den Wettbewerb werden Geschichten von und über Netzheldinnen gesucht, wie sie sich im Internet bewegen, welche Erfahrungen sie machen und wie sie mit Cybergewalt, Hasskommentaren und Shitstorms umgehen. Der Wettbewerb ist offen für alle Ausdrucksmöglichkeiten wie zum Beispiel Erzählungen, Songs, Rap-Texte, dem Erfinden einer geschlechtergerechten Nettiquette oder virtuellen, weiblichen Figuren, die als Heldinnen im Internet unterwegs sind.

Teilnehmen können Mädchen und junge Frauen von 12 bis 25 Jahren, möglich sind sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeiten. Einsendeschluss ist der 6. Januar 2016. Eine Fachjury kürt die besten Beiträge; die Gewinnerinnen werden mit Sachpreisen wie Handys, E-Books oder Büchern ausgezeichnet. Alle Informationen zum Wettbewerb auf dem Onlineportal für Mädchen von Mädchen www.lizzynet.de.

Hintergrund:
Cybergewalt stellt eine echte Bedrohung für die physische und psychische Gesundheit dar. Mädchen und Frauen sind davon besonders häufig betroffen. Auf Initiative von NRW-Emanzipationsministerin Barbara Steffens hat sich die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister (GFMK) im Juli mit dieser speziellen Form der Gewaltausübung befasst. Die GFMK bittet Bund und Länder, Cybergewalt gegen Frauen und Mädchen in den Fokus zu nehmen. Der politische und fachliche Diskurs muss der wachsenden Bedeutung dieser Form von Gewalt Rechnung tragen. Es gilt, adäquate Formen der Prävention, der Sanktionierung der Täterinnen und Täter sowie von Schutz und Hilfe für die Opfer zu entwickeln.

Alle Informationen zum Wettbewerb unter

Das Wettbewerbsmotiv

Verwendung nur im Zusammenhang mit dem Wettbewerb #netzheldin und unter Angabe des Bildnachweises direkt am Bild: © Antonioguillem / fotolia.de

© Antonioguillem / fotolia.de
Stand: 27. August 2015