So hört sich Glücklichsein an

Internationaler Tag des Glücks sucht Lieder, die zum Lächeln bringen

Bild: LizzyNet

Ja, natürlich, es gibt viele Gründe, sich Sorgen um den Zustand der Welt und ihrer BewohnerInnen zu machen, aber was könnte besser geeignet sein, die Menschen an ihre gemeinsame Sehnsucht nach weltweitem Frieden und Glück zu erinnern, als Musik?

Und genau damit will UNO-Generalsekretär  Ban Ki-moon den heutigen Internationalen Tag des Glücks in das Bewusstsein der Völker bringen. Unter dem Motto "Spread the Joy" (Verbreitet Freude) ruft er alle Menschen auf, ihren Lieblingssong, "der ein Lächeln auf ihr Gesicht zaubert", zur längsten Glücksplaylist der Welt beizusteuern. Unter dem Hashtag #HappySoundsLike kann jede/r den Titel des Musikstücks posten, das ihn/sie am glücklichsten macht.

Damit soll die Kraft der Musik genutzt werden, um die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu nähren und Solidarität mit den Menschen auszudrücken, denen das Glück im jetzigen Moment aus verschiedenen Gründen verwehrt ist, erklären die InitiatorInnen der Kampagne. Den ganzen Tag lang wird die Playlist dann auf der ganzen Welt kostenlos auf der Webseite www.happysoundslike.com zu hören sein. Auch wenn viele Zeitungen unken, dass es wahrlich anderer Maßnahmen bedürfe als eine Playlist glücklich machender Musik zusammenzustellen - wir finden die Idee toll, denn Glück kommt ja bekanntlich auch von innen ;-).

Über den Welttag des Glücks
Im Jahr 2012 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen, einen Welttag des Glücks einzuführen, damit sich Staaten in ihren politischen Maßnahmen nicht nur an der Vermehrung materiellen Wohlstands orientieren, sondern ihre Politik auch von der "Bedeutung des Strebens nach Glück und Wohlbefinden" leiten lassen. Denn Glück und Wohlbefinden seien universelle Ziele und Bestrebungen im Leben der Menschen in aller Welt, um ein gerechteres und ausgewogeneres Konzept für Wirtschaftswachstum, nachhaltigere Entwicklung und Armutsbeseitigung zu fördern. Den Antrag auf Einführung eines solchen Tages hatte der südasiatische Staat Bhutan gestellt, der bereits in den 1970er Jahren einen Index für das Brutto-"Wohlbefinden" eingeführt und ihn sogar über das Bruttosozialprodukt gestellt hat, das lange als Maßstab für Wirtschaft und Politik galt und in den meisten Ländern immer noch gilt.

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Autorin / Autor: Redaktion /Pressemitteilung - Stand: 20. März 2015