Unternehmensbesuch bei KBA-KAMMANN

Kooperation für die Nachwuchssuche: Unternehmen gemeinsam gegen den Fachkräftemangel in der Region

Das heutige Verhältnis moderner Unternehmen zueinander ist neben der Konkurrenz um Kundenkreise zunehmend vom „War for Talents“ bestimmt, dem Kampf um die besten Köpfe. Besonders in ländlich strukturierten Regionen wie OstwestfalenLippe, wo sich der demografische Wandel besonders bemerkbar macht, fehlen junge - insbesondere weibliche - Nachwuchskräfte. Um gemeinsam Lösungen für das Problem zu finden, haben sich Unternehmen im Rahmen des Projekts „MINTrelation-Zukunftswerkstatt Technikberufe“ auf den Weg gemacht, gemeinsam innovative Personalpolitik zu entwickeln, die mit frauen- und familienfreundlichen Arbeitsbedingungen punkten kann.

Am 30. Januar 2014 fand im Rahmen des Projekts „MINTrelation-Zukunftswerkstatt Technikberufe“ die erste unternehmensübergreifende Betriebsbesichtigung bei der Firma KBA Kammann GmbH in Bad Oyenhausen statt. Gekommen waren Personalleiter-/innen sowie weibliche Fachkräfte der im Projekt beteiligten Unternehmen, um sich gemeinsam über Strategien gegen den Fachkräftemangel in Technik-Unternehmen in OstwestfalenLippe auszutauschen.

Spannender Einblick in die Geschichte und die Produktionsbedingungen eines modernen Maschinenbaus-Unternehmens

KBA KAMMANN-Geschäftsführer Matthias Graf sowie Personalmanager Andrè Haseler präsentierten den Anwesenden einen spannenden Einblick in die Geschichte und die Produktionsbedingungen eines sowohl traditionsreichen als auch innovativen Unternehmens, das Siebdruck- und Offsetdruckmaschinen zum Bedrucken von Hohlkörpern (Flaschen, Tuben, Tassen oder Flakons), optischen Datenträgern und bahnförmigen Materialien produziert und mittlerweile zu den Global Playern in diesem Segment gehört.

In den modernen und hellen Produktionshallen wird viel Wert auf Teamwork gelegt. Etwa 200 Beschäftigte, darunter Industriekaufleute, Industriemechaniker-/innen, Elektroniker-/innen für Betriebstechnik, Mechatroniker-/innen und Technische Produktdesigner-/innen arbeiten in einem Unternehmen, dass 2013 vom Unternehmerverband der Metallindustrie Ostwestfalen für seine familienfreundliche Personalpolitik ausgezeichnet worden ist. Es gibt Väter, die Elternzeit nehmen, oder es gibt die Möglichkeit im Home Office zu arbeiten. Die Belegschaft begrüßt das Angebot und „belohnt“ das Unternehmen mit langer Betriebszugehörigkeit. Und dennoch: „Leider bewerben sich nur sehr selten Frauen für den technischen Bereich bei uns!“, beklagt Geschäftsführer Matthias Graf. „Wir hoffen, dass wir zusammen mit den anderen Unternehmen im Projekt `MINTrelation-Zukunftswerkstatt Technikberufe´ mehr Mädchen und junge Frauen motivieren können, sich für einen Beruf in unserer Branche zu entscheiden.“

Hintergrund des Projekts MINTrelation Zukunftswerkstatt Technikberufe

Autorin / Autor: Rosi Stolz - Stand: Februar 2014
 
 

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