Mein Zukunftsweg
Beitrag zum Schreibwettbewerb echt? jetzt! von Rebecca, 22 Jahre
Aus gestern lernen wir, im Heute leben wir, und ins Morgen gehen wir. Die Wege, die wir gehen, erzählen ihre eigene Sicht, von Spuren, die uns formen, und verlieren ihren Sinn doch nicht.
Erfahrungen, Träume, Fehler, Verlust und Liebe, sind Spuren des menschlichen Triebes.
Ich bin weitergegangen, nicht immer stark und nicht immer sicher, sondern auch mit weit entfernten Lichtern und beängstigenden Gesichtern.
Ich habe gelernt, für andere da zu sein, während ich lerne, für mich da zu sein.
Gerne träume ich mich ans Meer, wo selbst die größten Wellen ruhiger werden, der Horizont keine Grenzen kennt und man für einen Augenblick seinen eigenen Atem kennt.
Ich habe wohl keine Ahnung, wen ich noch treffe, wen ich verliere oder wer bei mir bleibt, aber vielleicht ist das auch gut so, denn die Vergangenheit hinterlässt ihre Spuren, die mein Herz noch immer berühren. Jeder Schritt, jede Zeit, jeder Augenblick
führt mich voran, Stück für Stück.
Blickend auf die Gegenwart sehe ich mich selbst im Spiegel mit den ganzen Veränderungstrieben. Und die Zukunft? Sie wartet nicht darauf, dass ich keine Angst mehr habe, sondern immer mit dem Blick nach vorne starre. Am Ende schaue ich nochmals mit einem kleinen Blickwinkel zurück, nicht um stehen zu bleiben, sondern um zu sehen, wie weit ich gekommen bin oder wie ich gefallen bin?
Dann stehe ich auf, gehe weiter mit allem, was ist oder war, das war mir von Anfang an immer klar.
Und wenn sich diese eine Türe schließt, öffnet sich eine andere und irgendwann die passende.
Das Leben und ich oder ich und das Leben, egal wie auch immer, wir für immer.
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Autorin / Autor: Rebecca