MINT-Art hautnah - Das Periodensystem der Elemente
Beitrag zum Wettbewerb "Kunstwerk Chemie" von Atelier 118 (Klassen 9a, 9d, 9e der Schillerschule Frankfurt)

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Als Profilschule kulturelle Bildung und teilnehmende Schule an dem Förderprojekt ‚Future Skills‘ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt heißt es an unserem Gymnasium momentan: Werdet kreativ und mutig! Und zwar in allen Fächern und sowohl Lernende als auch Lehrende! Mit der baldigen Eröffnung unseres MINT Zentrums entstehen momentan viele spannende Ideen Kunst und MINT zu vereinigen.Mit diesem großen Projekt, welches gemeinsam mit unserer Schulkünstlerin Katharina Müller erarbeitet wurde, möchten wir als Gymnasium ein Zeichen setzen. Ein Zeichen dafür, dass sich auch Gymnasien zukunftsorientiert entwickeln müssen. Besonders in Zeiten, in denen Medienethik eine immer größere Rolle spielt, ist es wichtig, das eigene Denken, das eigene kreative Handeln und das Schauen über den Tellerrand zu ermöglichen. Genau das haben meine Kollegin Alexa Wind und ich mit diesem Projekt bewirken wollen und haben unsere 84 Lernenden unserer 3 neunten Klassen auf das hiesige Projekt vorbereitet. Dabei haben wir - mit Ausnahme der Lanthanoide und Actinoide - alle Elemente des PSE auf die Lernenden aufgeteilt, welche zu ihren Elementen recherchierten und sich eigenständig eine künstlerische Darstellung (inhaltlich zu Eigenschaften, Assoziationen, Beschaffenheit, Herkunft etc. und künstlerisch in passenden Farben, Motiven) überlegten. Lediglich die Schrift zu den Elementsymbolen sowie die Ordnungszahl und das Format (20 X 24 cm) sind vorgegeben, alles andere in der Gestaltung frei.
An je einen Projekttag haben die drei Klassen ihre Kacheln innerhalb von sechs Unterrichtsstunden erarbeitet. Dort wurden unsere Lernenden kreativ und haben sowohl Chemie- als auch Kunstsammlung frei nutzen dürfen. So wurde für Wasserstoffbombe (1) beispielsweise Watte in Farbe gemischt, sodass die Explosion dreidimensional wirkt. Für Roentgenium (111) wurden Röntgenaufnahmen auf Overheadfolien gedruckt und für Gold (79) wurde goldenes Schlagmetall verarbeitet. Durch letzteres oder beispielsweise einen aufgeklebten Nickellöffel (27) so wie aufgeklebte Kupfer Cent Münzen (29) erhält das Werk zum einen Dreidimensionalität als auch die Möglichkeit, die Elemente in echt zu betrachten.
Das Gesamtkunstwerk stellt nun für viele ein zu beobachtendes Kunstwerk dar, für viele hat es allerdings einen starken Rätselcharakter: beispielsweise fragten sich bereits einige, weshalb bei Iod (53) eine Schilddrüse gemalt wurde oder bei Cobalt (27) Geister aus einem Bergwerk fliegen.
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