Astrid Penner

...arbeitet als Elektroingenieurin bei der Fa. Siemens

Hallo, mein Name ist Astrid. Ich arbeite seit 20 Jahren als Elektroingenieurin bei Fa. Siemens. Mein Beruf hat zwar sehr viel mit Technik zu tun, aber nicht nur. Am meisten gefällt mir, dass man sieht, woher die unterschiedlichen Produkte kommen, mit denen wir täglich zu tun haben: Schokolade, CDs, Autoteile, Steine, Küchen, Staubsauger, Milchpulver oder Pralinen und Duschgel, Bücher, Pommestüten, Wurstscheiben. Endlich weiß ich, wie man das alles herstellt. Siemens hat ja ganz viele unterschiedliche Abteilungen. In meiner Abteilung werden Programme geschrieben, damit Maschinen diese unterschiedlichen Produkte herstellen. Den Maschinen ist es nämlich total egal, was hinten herauskommt. Meistens sind Motoren und Schalter und Förderbänder und Messsysteme mit im Spiel und müssen richtig zusammenarbeiten, damit die Produkte entstehen.

Das ist mein Job
Meine Aufgabe ist es, Bedienoberflächen zu programmieren, mit denen es später an der Anlage möglich ist, genau zu sehen, welche Messwerte und Temperaturen gerade in einem Behälter herrschen, oder ob Motoren in die richtige Richtung laufen, oder ob eine Meldung kommt und der Bediener eingreifen muss. Dabei ist es ganz verschieden, was auf den Bildern zu sehen ist. Da man die Bilder an der Maschine oder in einem Leitstand bedient, müssen viele Besprechungen stattfinden, damit alle zufrieden sind. Deshalb ist es ganz gut, wenn man gerne und viel redet und auch noch weiß wovon. Das können wir Frauen meistens gut. Das schönste an meinem Beruf ist, dass irgendwann immer alles läuft. Wenn man am Anfang die halb fertige Maschine sieht und noch nicht weiß, wie alles funktioniert, dann fragt man sich manchmal, ob das überhaupt klappen kann, aber während einer längeren Zeit mit unterschiedlichen Kollegen und auch Leuten vor Ort läuft dann zum Schluss alles so, wie der Kunde sich das am Anfang vorgestellt hat. Das ist ein tolles Gefühl, wenn die ersten Sachen aus der Maschine kommen, und alles passt.

Viel Teamarbeit
So etwas bekommt man nie alleine hin. Man benötigt ein Team. Der eine bestellt etwas, der andere berechnet alles ganz genau, der dritte schreibt Programme, der vierte schraubt alles zusammen, und zum Schluss komme ich mit meinen Computern und stöpsle mich dran, damit alle auch sehen können, dass es läuft (oder warum es nicht läuft…). Das macht gerade den Spaß aus, etwas gemeinsam zusammen hinzubekommen. Es ist viel Teamarbeit und man hat eigentlich bei mir in der Firma auch immer jemanden, den man fragen kann, wenn man etwas zum ersten Mal macht. Das Tolle ist, dass man an jeder Anlage etwas dazu lernt und immer noch etwas Neues dabei ist. Ich habe es jedenfalls nicht bereut, diesen Beruf zu nehmen, weil es mir richtig Spaß macht.

Familienfreundlich
Übrigens ist es bei Siemens auch klasse als Mutter. Ich habe inzwischen drei Söhne, die schon 10, 12 und 15 Jahre alt sind. In der Zeit, wo die Kinder ganz klein waren, konnte ich zu Hause arbeiten, weil meine Kollegen und mein Chef sich auch darauf eingestellt haben. Heute habe ich eine 24-Stunden Stelle. Manche Woche arbeite ich allerdings mehr, dann habe ich dafür dann wieder ein paar Tage später ganz frei. Das ist mit Kindern ganz klasse, und ich würde auf jeden Fall auch sagen, dass es eine supergute Kombination ist, einen Beruf zu haben, der einem Spaß macht, und auch noch eine Familie.

Wenn ihr noch Fragen habt, dann könnt ihr euch ja bei mir melden: astrid.siemens[at]lizzynet.de

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    Autorin / Autor: Astrid Penner,