Annabell Wosnitza

..arbeitet als IT-Systemkauffrau bei der Firma Phoenix Contact GmbH & Co. KG in Blomberg

Hallo,

ich heiße Annabell, bin 30 Jahre alt und arbeite als IT-Systemkauffrau bei der Firma Phoenix Contact Deutschland GmbH in Blomberg. Phoenix Contact stellt elektronische Industriebauteile her, u.a. für die elektronische Interfacetechnik und die industrielle Automatisierungstechnik. Im Bereich Verbindungstechnik ist Phoenix Contact Weltmarktführer. Unsere Produkte finden sich z.B  in der Automobilindustrie, der chemischen Industrie, der Energieversorgung, der Telekommunikation und vielen anderen Branchen wieder.

Aber was macht eine „IT-Systemkauffrau“ eigentlich?
Im Prinzip könnte man diesen Beruf auch Computerfachfrau nennen, denn in dieser Ausbildung lernt man alles rund um den PC, von den einzelnen Bauteilen bis hin zu diversen Programmen. Zusätzlich bekommt man noch das nötige Wissen einer Kauffrau vermittelt, also eine Mischung aus technischen und kaufmännischen Inhalten.

Der Beruf der IT-Systemkaufleute ist somit sehr vielfältig, und das Gute daran ist: man kann in vielen verschiedenen Bereichen arbeiten. Wir werden u.a. im Marketing und in Softwareabteilungen eingesetzt, aber auch in Projektgeschäften mit großen Kunden haben IT-Systemkaufleute oft ihre Finger im Spiel. Und wer es gern kaufmännisch mag, kann auch im Vertrieb seine neue Herausforderung suchen und finden.

Ich selbst arbeite im Vertrieb Deutschland als Vertriebsdisponentin und bin zusätzlich noch „Key-User“ für meine Kollegen, d.h. ich bin ihre Ansprechpartnerin in Sachen PC und helfe bei Problemen oder Fragen zu den Computerprogrammen mit denen wir täglich arbeiten.

Damit ihr euch darunter etwas vorstellen könnt, erzähl ich euch mal, wie bei mir so ein typischer Arbeitstag aussehen kann:
Morgens, 07:30: zunächst starte ich meinen PC, das für mich wichtigste Arbeitsmittel. Für meine tägliche Arbeit benötige ich verschiedene Programme, z.B. das SAP, mein Emailprogramm und die Telefonsoftware, so dass ich für meine Kunden gut erreichbar bin.
Dann kommt auch schon der erste Anruf: ein Kunde möchte wissen, ob er seine Ware eher bekommen kann. Im SAP, ein sehr umfangreiches Programm mit dem wir z.B. unser Lager verwalten, Fertigungsaufträge überwachen oder unseren Kunden Auftragsbestätigungen senden, sehe mir den Auftrag an. Die Ware des Kunden ist noch nicht geliefert, ich verspreche, ihm Rückinfo dazu zu geben, und schreibe eine Email an die Fertigung. 

In der Zwischenzeit bekomme ich einen wichtigen Anruf: bei einem großen Kunden ist eine Anlage ausgefallen, es wird dringend ein Techniker vor Ort benötigt. Ich organisiere, wer wann dorthin fährt, und kläre mit dem Kunden vorab die Preise für diesen Einsatz vor Ort.

Nächster Anruf: ein Kunde möchte von mir wissen welche Beschriftung er für seine Reihenklemme benötigt. Kurz darauf ruft ein Kollege um Hilfe: er muss aus dem SAP Programm eine Excelliste generieren, und weiß nicht wie. Ich gebe ihm Hilfestellung und erkläre ihm alles, so dass er es beim nächsten Mal allein kann.

Zwischen vielen Telefonaten mit Kunden und Hilfestellungen bei Kollegen vergeht der Tag im Nu.

16:00: kurz vor Feierabend schnell noch den Kunden zurückrufen und ihm seinen vorgezogenen Liefertermin mitteilen, dem Kollegen zeigen, woher er in unserem Eshop ein Datenblatt bekommt und dann ist auch dieser Tag vorüber.

Neugierig geworden?
Wenn du mich bei Phoenix Contact besuchst, werden wir dir unseren Betrieb gerne zeigen. In einem Mini-Praktikum hättest du die Möglichkeit, in einige Bereiche herein zu schnuppern.
Wir freuen uns auf dich!

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    Autorin / Autor: Annabell Wosnitza, PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG