Die Jugend tanzt für den Karneval

Wir, zwei LizzyNet-Praktikantinnen, haben uns ins jecke Geschehen gewagt und uns zwei Auftritte von Kölschen Kinder- und Jugendtanzgruppen angeschaut. Denn schließlich gehören diese zu einer jeden Karnevalssitzung dazu.

Beim Rosenmontagszug auf gar keinen Fall fehlen dürfen die Kamelle. Was weder auf einem Rosenmontagszug, noch auf einer Karnevalssitzung fehlen darf, sind die Tanzgruppen. Wir haben für euch zwei von ihnen bei einem Auftritt begleitet.

Die "Hellige Pänz" der Lyskircher Junge e.V.

Mit einem "Kölle Alaaf" animierten die "Helligen Pänz" selbst die älteren Herrschaften unter uns, für die der Auftritt schließlich auch gedacht war. Den Eisbrecher lieferte das Kinderdreigestirn mit seiner Eröffnungsrede. Die Kernaussage sollten sich nicht nur Jecke auf den Hut schreiben: "Egal, was es ist, von Herzen muss es kommen". Auf Kölsch natürlich, aber aus Rücksicht auf die Nicht-Kölner hier auf Hochdeutsch übersetzt.

Der Mix aus Altem und Neuen zeichnet die „Hellige Pänz“ aus

Nach dem 3-fachen "Kölle Alaaf" ging es für die Kinder- und Jugendtanzgruppe "Hellige Pänz" richtig los. Der erste Tanz war dem diesjährigem Kölner Karnevalsmotto "Unser Fastelovend – Himmlisch Jeck" (unser Karneval – Himmlisch verrückt) gewidmet. Mit guter Laune tanzte die Gruppe von 33 Jugendlichen, davon 23 Mädchen, über die Bühne. Von links nach rechts, im Kreis herum, wurde fröhlich das Tanzbein geschwungen. Und dabei bewiesen die Mädchen, wie gelenkig sie sind. Weiter ging’s international, denn schließlich ist es das Ziel der Tanzgruppe, Traditionelles mit Modernem zu verbinden, wie uns die Trainerin Barbara Roehl später erzählte. Zu Musical-Melodien wie "I am what I am" und "There's no business like showbusiness" heizten die jungen Tänzerinnen dem Publikum ein. Nach der Abschlusspyramide gab’s dafür von den Zuschauern nochmals ein 3-faches "Kölle Alaaf".

Mit vollem Herz dabei

So zeigte sich die Gruppe der 3 bis 16-Jährigen unter der Leitung von Barbara Roehl auch unter Zeitdruck von ihrer besten Seite. Denn bei vollem Programm, nämlich 30 Auftritten innerhalb einer Session, mussten die "Helligen Pänz" auch schon zu ihrem nächsten Termin weiterziehen. "Diesem Druck kann nur derjenige Stand halten, der wirklich mit ganzem Herzen und mit Freude beim Karneval dabei ist", erklärte die Trainerin. Das Beeindruckende an der Gruppe sei der Zusammenhalt und die Flexibilität der Kinder. Ohne dies wären die ganzen Auftritte wahrscheinlich auch nicht zu schaffen. Neben der Schule und den Hausaufgaben bleibt nämlich kaum noch Freizeit – zumindest nicht während der Karnevalszeit vom 11.11. bis zum Aschermittwoch.

Das Beste kommt zum Schluss der Session

Der Höhepunkt für die Mädchen und Jungen ist jedes Jahr der Veedelszoch am letzten Karnevals-Sonntag und der Rosenmontagszug, bei denen sie jeweils sechs Kilometer marschieren. Da ist einmal mehr Ausdauer gefragt – aber bei dem Spaß, den die Jugendlichen mitbringen, nehmen sie das locker in Kauf. Einen schöneren Ausklang einer Karnevalssession als den Rosenmontagszug gibt es schließlich für die Gruppe nicht. Wem würd’ es nicht Spaß machen, Kamelle und Blumen unter die Leute zu werfen und dafür umjubelt zu werden ;-)

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Autorin / Autor: Paulina und Jennifer - Stand: 2. Februar 2009
 
 
 

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