Der Sandmolch Szariom

Farbenblinder Kakteenverschlinger

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Alle Sandmolche stammen aus dem Herzen der Wüste Rindh. Mit ihren langen Vorderkrallen, ähnlich wie bei einem Maulwurf, wühlen sie sich durch Dünen, wobei sie auf der Suche nach Kakteen sind, die ihre einzige Nahrung darstellen. Wenn sie jedoch eine gefunden haben – was äußerst selten vorkommt, diese Wesen sind farbenblind – verschlingen sie die stachelige Pflanze, ungeachtet der langen Nadeln, welche die nächsten Wochen noch aus dem Körper ragen werden. Einige Leute vermuten, dass Sandmolche überhaupt keine Nahrung benötigen, bewiesen ist es allerdings nicht.

Szariom kann - wie alle Sandmolche – kleinere Teile seines Körpers regenerieren, vorausgesetzt er befindet sich in der Wüste, bzw. Sand umgibt ihn. Außerdem können die etwa alligatorgroßen Sandwesen bei Gefahr einen Sandsturm entfachen. Allerdings können Szarioms Artgenossen nur Zischlaute ausstoßen, wogegen er die ambiguische Sprache (?) sprechen kann.

Sandmolche sind, wenn sie sich durch Sand graben, unheimlich flink, doch an der Erdoberfläche sind sie eher träge. Außerhalb der Wüste gehen diese Wesen auf ihren beiden Hinterbeinen, die im Gegensatz zu ihren Vorderklauen klein und schmächtig aussehen. Beim Gehen hinterlassen sie eine feine Sandspur.

Szariom ist eigentlich recht still, hängt oft seinen Gedanken nach (im Gegensatz zu seinen Artgenossen). Er reagiert eher abweisend auf andere ambiguische Wesen, doch hat eines von ihnen sein Vertrauen gewonnen, hält ihn nichts mehr zurück. Wenn er traurig oder wütend ist, versucht er dies für sich zu behalten. Allerdings ist er manchmal zu gutgläubig, selten auch naiv.
Da ich es für meinen Teil irgendwie schwierig finde, zu beschreiben, wie er ist, zähle ich einfach mal auf, was er nicht ist: Arrogant, nachtragend, eitel, versessen auf Kringelwurst ;), verlogen, apathisch, aufbrausend, nachgiebig, lebensmüde, verdrossen, gehässig, stolz, pingelig, streitsüchtig, blutdurstig, hysterisch.

Sandmolche sind etwa alligatorgroß, sie sind insgesamt vergleichbar mit diesen Echsen. Ihr Schwanz ist etwa doppelt so lang wie der Körper und auch eine gefährliche Waffe im Kampf. Die seitlich am Körper liegenden Vorderbeine sind zu langen Klauen gewachsen, mit denen sie sich hervorragend durch den Sand wühlen können. Die auch seitlich liegenden Hinterbeine sind vergleichsweise klein, jedoch kräftig, sodass diese Wüstenrasse auf ihnen stehen kann. Beim aufrechten Laufen ist der Oberkörper vorgebeugt, was der Schwanz allerdings ausbalanciert. Der Kopf dieser Wesen ist recht unförmig, erinnert ein wenig an ein Säugetier. Sandmolche besitzen keine Augenhöhlen, zwei blaue Edelsteine stellen ihre Sehorgane dar. Der recht große und breite Mund dieser Wesen ist mit steinartigen Zähnen bespickt, die den einzigen Nutzen besitzen, Kakteen zu zerfleddern. Farben beschreiben, was ich eigentlich gerne tue kann ich hier nicht, das ganze Wesen besteht aus sandfarbenen Sand (interessant, nicht?). Daher ist es auch optimal getarnt in der Wüste.

Zum Bild – wie so oft übersteigt meine Fantasie meine zeichnerischen Fähigkeiten. Normalerweise male ich halt nur Drachen und Wölfe... Insofern lasst euch nicht vom Bild beirren, die Beschreibung Szarioms reicht hoffentlich. Fehler in der Zeichnung: Es sieht nicht aus wie Sand, ansonsten bin ich eigentlich noch recht zufrieden. Nur sieht die Kreatur angriffslustiger aus, als sie sein sollte. Ansonsten kann ich nur wieder sagen: heiliges Grafiktablett!

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Autorin / Autor: Julia G.