Sch* tut das weh!

Fluchen verringert den Schmerz

Wer sich den kleinen Zeh stößt, mit dem Schienbein an einem niedrigen Zaun hängenbleibt oder beim plötzlichen Aufstehen mit dem Kopf an eine Dachschräge  knallt, der flucht. Da kann man noch so viele Benimmkruse besuchen, in schmerzhaften Situationen kann man sich das Sch* oder andere ungehörige Kraftausdrücke kaum verkneifen. Dieses Phänomen ist ein universelles und gehört offenbar zum Menschsein dazu.

Frauen profitieren besonders vom Fluchen

Tatsächlich hat das Gefluche auch eine Wirkung, es macht den Schmerz nämlich erträglicher. Das haben ForscherInenn der britischen University Keele in einer Studie mit Freiwilligen herausgefunden. Dabei sollten Männer und Frauen ihre Hände in eiskaltes Wasser halten und dabei entweder ein selbst gewähltes Schimpfwort oder ein neutrales Wort wiederholen. Und siehe da, die zeternden ProbandInnen ertrugen den Schmerz viel besser und länger als ihre nichtfluchenden LeidensgenossInnen. Frauen profitieren vom Schimpfen offenbar besonders. Bei ihnen war das Schhmerzempfinden beim Fluchen besonders reduziert, dafür stieg der Puls deutlich an.
Warum das Fluchen die Schmerztoleranz so erhöht, ist noch unklar. Die WissenschaftlerInnen glauben aber, dass das Fluchen den Körper grundsätzlich in Alarmbereitschaft versetzt und auf Verteidigung und Flucht vorbereitet.
Also Mädels, wenn ihr euch weh tut, habt keine Hemmungen, zu fluchen was das Zeug hält. Es hilft!

Autorin / Autor: Redaktion - Stand: 13. Juli 2009
 
 
 

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