Schreibtischchaos?

Motivation, Tipps und wie man das Chaos in den Griff bekommt…

Ob nur zum Vergnügen oder als Homeoffice, unsere Schreibtische werden beinahe täglich benutzt. So kommt es schnell dazu, dass Stapel zum etablierten Ordnungssystem werden. Stapel haben ja schließlich auch eine Ordnung: Es gibt Blätterstapel, Zeitschriftenstapel, die berüchtigten Süßigkeiten und leider auch den weniger gern gesehenen Müllstapel, der fleißig unter dem Schreibtisch wächst. Einige Wochen geht dies meistens gut, bis schließlich (mal wieder) die Erkenntnis kommt, dass es doch an der Zeit wäre, ein bisschen Ordnung zu schaffen.

Bis man dann aber wirklich mit dem Aufräumen beginnt und nicht nur auf dem Schreibtischstuhl sitzt und von einem aufgeräumten und organisierten Leben träumt, tja…das kann ein wenig dauern. Während des Aufräumens verliert man jedoch häufig schnell die Lust, und am Ende ist Müll einfach nur zur Zimmertür gewandert, die Süßigkeiten werden nach Farben sortiert und die Blätterstapel werden zu einem vereinigt. Wirklich aufgeräumt ist dadurch natürlich nichts, die Unordnung hat nur ein freundlicheres Gesicht bekommen. Um dem entgegen zu wirken, haben wir einen Selbstversuch gestartet und einige Tipps für euch zusammengestellt. Viel Spaß!

1. Die Bestandsaufnahme
Im ersten Schritt geht es hauptsächlich darum, sich einen Überblick zu verschaffen und eine Strategie zurecht zu legen, um wirklich gründlich aufzuräumen. Überlegt schon mal, wie ihr die Sachen auf eurem Schreibtisch in Zukunft anordnen wollt, denn man kann am effektivsten arbeiten, je weniger Ablenkung man hat. In diesem Zuge solltet ihr auch überlegen, ob ihr eure bunte Pinnwand oder beklebten Wände direkt vor eurem Schreibtisch nicht etwas reduziert. Für diesen Schritt solltet ihr nicht mehr als 6-7 Minuten brauchen, denn die eigentliche Arbeit kommt ja noch…

2. Das neue Ordnungssystem
Damit man nicht schon während des Aufräumens durcheinander kommt, hilft es, drei Stapel anzulegen. Dazu räumt ihr am besten erstmal alles auf den Boden und kennzeichnet die Stapel mit einem passenden Post-it: Behalten, Weg(werfen), Weiß noch nicht.
Diese solltet ihr natürlich noch in weitere „Themenstapel“ unterteilen.
Behalten: Blätter (Geschichten, Ideen&Inspiration, Schule usw.) , Schreibutensilien; Weg(werfen): Verschenken; Verkaufen, Müll usw. Das ergibt sich jedoch während des Aufräumens, also auch hier keine Zeit damit verschwenden, vorher alles zu planen, sondern dann Stapel anlegen, wenn die Sachen zu keiner Kategorie passen.

3. Sortieren und Ausmisten
Das Sortieren, Ausmisten und anschließende wieder Einräumen, wird die längste Zeit in Anspruch nehmen. Gleich vor ab: nicht verzweifeln, richtiges Aufräumen dauert! Und zwar nicht nur eine Stunde, sondern manchmal auch mehrere Tage, je nachdem wie schnell ihr seid und wie viel sich angesammelt hat. Wenn man erstmal angefangen hat und sieht, dass es nach und nach wirklich voran geht, ist man meistens motiviert, auch wirklich bis zum Ende durchzuhalten. Wenn das Ganze zu langweilig wird, kann vor allem Musik helfen, motiviert zu bleiben. Fernsehen und YouTube Videos hemmen hingegen meistens.

4. Einräumen
Beim Einräumen hilft es, die Boxen, Ordner oder anderen Aufbewahrungsmöglichkeiten einfach mal herum zu schieben, um neue Möglichkeiten auszuprobieren. Ansonsten gilt selbstverständlich, die Dinge, die man am häufigsten braucht, auf jeden Fall auf den Schreibtisch zu stellen und den Rest in Schubladen zu verstauen.


Das sollte auf jedem Schreibtisch stehen…
Damit es schön und aufgeräumt bleibt, helfen einige Dinge, sowohl die Unordnung vorzubeugen, als auch euern Arbeitsplatz weder trist, noch überladen wirken zu lassen.

  • Stiftboxen, Papierablage, Pinnwand (Kork o. Metall) Accessoires, die  nützlich und schön anzusehen sind (aber immer schlicht gehalten)
  • (minimalistisch) kleine Blumen oder Pflanzen, die gute Laune machen und pflegeleicht sind. Gut sind beispielsweise Kakteen geeignet, sie brauchen wenig Pflege und lenken nicht ab, verschönern aber trotzdem den Schreibtisch.

So vermeidet ihr künftig Chaos

Eigentlich ist alles wunderbar, es herrscht wieder Ordnung und man hat endlich das Gefühl, sich am Schreibtisch wohl zu fühlen und dort gerne zu lernen oder zu arbeiten. Aber was tun, damit die Ordnung länger als ein paar Tage erhalten bleibt?

  • Es hilft, eigenständig Motivation zu entwickeln d. h überlegen, welche Folgen Unordnung hat, sobald man den Schreibtisch für längere Zeit verlässt,
  • kurz Gebrauchtes wegräumen
  • regelmäßig das aufräumen, was liegen geblieben  ist (zb. jeden Abend bevor man ins Bett geht
    Autorin / Autor: Gossipgirl - Stand: 25. Juni 2015
     
     
     

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