Nachhilfe geben

Ein Nebenjob, bei dem man sein eigenes Wissen auffrischen, einem anderen Menschen helfen und noch dazu Geld verdienen kann

Einer der besten Jobs für Schüler und Studenten mit Grips und einer großen Leidenschaft für das ein oder andere Hauptfach (oder Nebenfach, wobei diese oftmals nicht so gefragt sind) ist Nachhilfe geben. Das Tolle daran: Man hat die Möglichkeit, einer anderen Person zu helfen und verdient damit Geld. Außerdem ist man zeitlich sehr flexibel, da man die Nachhilfestunden mit dem Schüler so planen kann, wie es einem zeitlich am besten passt.
Das waren auch meine Motivationen damals, den Schülern aus den Stufen unter mir Nachhilfe zu geben. Zu meinen „besten Zeiten“ hatte ich drei Nachhilfeschüler gleichzeitig, welchen ich mehrere Stunden die Woche Nachhilfeunterricht gegeben habe – und es hat mir wirklich Spaß gemacht. Es mag klischee-mäßig klingen, aber es ist ein schönes Gefühl, Wissen zu vermitteln und anderen Leuten zu helfen. Das Gute daran ist auch, dass man Verbesserungen sofort an den Noten erkennen wird – oder eben auch nicht.

Erfahrungsgemäß bin ich außerdem der Ansicht, dass es besser ist, Schülern aus der eigenen Schule Nachhilfeunterricht zu geben. Der Vorteil daran ist, dass man den Lehrer des Nachhilfeschülers auch kennt und dadurch besser einschätzen kann, wo mögliche Probleme liegen. Außerdem ist es so einfacher, mit dem Lehrer des Schülers ins Gespräch zu kommen und sich von ihm Anregungen oder Tipps im Umgang mit dem Schüler zu holen. Ein weiterer positiver Aspekt dabei ist meiner Meinung nach, dass man für die Schüler eine ältere Ansprechperson ist, zu der sie aufsehen können und an die sie sich bei Problemen wenden können – so habe ich mich als Nachhilfelehrerin auch gefühlt: Ich habe meinen Schülern die Gelegenheit gegeben, mich auch außerhalb unserer Nachhilfestunden zu kontaktieren, mir zu schreiben oder mich anzurufen, wenn Fragen aufkamen oder es Probleme gab.

Ein guter Weg, um Schüler zu finden, die auf der Suche nach einem Nachhilfelehrer sind, ist zum Beispiel, Poster mit der Handynummer und den angebotenen Fächern in Bibliotheken oder Supermärkten auszuhängen. Nützlich ist es auch - wenn man noch zur Schule geht - einfach beim jeweiligen Fachlehrer anzufragen. Dieser kann dir eventuell jüngere Schüler, die Hilfe brauchen, vermitteln.

Altersbeschränkung: Gibt es nicht. Sobald du über genug Wissen verfügst, das du anderen vermitteln kannst, kannst du Nachhilfe geben. Allerdings geben in der Regel Schüler ab der Oberstufe Nachhilfe.
Voraussetzungen: Du solltest in dem Fach, dass du unterrichten möchtest, besonders gut sein und kein Problem damit haben, anderen Menschen etwas zu erklären. Außerdem solltest du eine Menge Einsatzbereitschaft für diesen Job mitbringen, weil du abgesehen von den Unterrichtsstunden auch viel Zeit darin investieren musst, Stoff zu wiederholen, um ihm deinem Nachhilfeschüler verständlich zu machen.
Bezahlung: Die Bezahlung kannst du meistens mit deinem Nachhilfeschüler und den Eltern abklären. Für 45 Minuten Nachhilfeunterricht nehmen die meisten Schüler 7 bis 10 Euro.
Bewertung: 3 von 5 Sternen

Autorin / Autor: Deniz Klarhorst - Stand: 4.05.2015
 
 
 

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