Montagmorgen - voll der Jetlag

Studie: Schüler_innen kriegen wegen verändertem Wochenendrhythmus zu wenig Schlaf

Ihr seid Montagmorgens in der Schule immer soooo müde, dass ihr euch gar nicht konzentrieren könnt? Dafür gibt es einen einfachen Grund: Ihr habt eine Art Jetlag. Schuld sind die veränderten Schlaf- und Aufwachgewohnheiten am Wochenende: lange aufbleiben, spät aus den Federn und dann soll man am Montag funktionieren? Kaum möglich! Das meint zumindest die Schlafforscherin Serena Bauducco von der schwedischen Örebro Universität. Sie hatte in eine Arbeit untersucht, warum Schüler_innen oft zu wenig Schlaf bekommen und was man dagegen tun könnte. Denn ihrer These zufolge ist Schlafmangel schuld daran, dass das Wohlbefinden von Schüler_innen stark beeinträchtigt wird und sich unausgeschlafene Jugendliche gestresster durch die Schule fühlen als diejenigen, die ausreichend Schlaf bekommen haben. Auch fehlten sie häufiger in der Schule.

Die Wissenschaftlerin  hatte in ihrer Untersuchung die Schlafgewohnheiten von rund 2700 Schüler_innen zwischen 13 und 16 Jahren unter die Lupe genommen und dabei wenig überraschend festgestellt, dass diese am Wochenende länger schlafen, später ins Bett gehen, um dann wieder länger zu schlafen. Bis schließlich der Montag vor der Tür steht und sie durch den falschen Rhythmus zu wenig Schlaf bekommen. Der Jetlag schlägt zu.

Die meisten kämen gut damit zurecht, so die Forscherin. Spätestens nach 3 bis 4 Tagen seien sie wieder im richtigen Rhythmus. Zu dumm, dass dann schon wieder das Wochenende ansteht und das ganze von vorne losgeht. Insgesamt hätten die meisten mit dem Wochenend-Jetlag zwar keine größeren Probleme und die veränderten Schlafgewohnheiten seien ein normaler Teil der Entwicklung Jugendlicher, dennoch hätten rund 20 Prozent der Testpersonen in ihrer Studie insgesamt zu wenig Schlaf aufgewiesen. Die Forscherin hat darum mit Kolleg_innen ein Programm entwickelt, dass Schüler_innen zu ausreichend Schlaf verhelfen soll. Darin wird unter anderem geraten, das Handy nicht mit ins Bett zu nehmen, nach 22 Uhr keine Nachrichten mehr zu lesen oder zu versenden und grundsätzlich seine Zeit vernünftig einzuplanen: Zeit für die Schule, für die Freizeit, aber auch Zeit für den Schlaf.

Quelle:

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Autorin / Autor: Redaktion/ Pressemitteilung - Stand: 27. September 2017
 
 
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