Licht aus fürs Klima

Am 30. März ist Earth Hour: zwischen 20.30 und 21.30 Uhr soll weltweit ein Zeichen für Klimaschutz gesetzt werden

Bild: WWF

Am 30. März gehen auf der Erde die Lichter aus. Zumindest für eine Stunde von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr. Wie jedes Jahr seit 2007 fordert die Naturschutzorganisation WWF Menschen weltweit dazu auf, zur WWF Earth Hour eine Stunde lang das Licht auszuschalten - und damit ein globales Zeichen für Klima- und Umweltschutz zu setzen.

Vor allem Wahrzeichen in tausenden Städten werden in Dunkelheit gehüllt: vom Empire State Building in New York über das Opernhaus in Sydney bis zum Brandenburger Tor. In Deutschland haben sich vier Wochen vor der Aktion bereits 180 Städte und Gemeinden angemeldet.

"Egal ob Eiffelturm oder Empire State Building, diese Wahrzeichen stehen für menschengemachte Schönheit und Ästhetik. Auf der anderen Seite zerstören wir Menschen die Umwelt, sorgen für ein Massenaussterben bei Tieren und Pflanzen und heizen das Klima an. Indem unsere beeindruckenden Bauwerke für eine Stunde dunkel werden, setzen wir auch ein weltweites Signal dafür, dass wir etwas gegen die menschenverursachten Katastrophen auf unserer Erde unternehmen müssen", so Silke Hahn, WWF-Projektleiterin zur Earth Hour in Deutschland.

Laut WWF geht es bei der "Stunde der Erde" darum, das Bewusstsein für die Umwelt und den Klimaschutz zu stärken - und das nicht nur für 60 Minuten, sondern bestenfalls weit darüber hinaus. Der WWF möchte den Fokus auf das Wesentliche lenken: Jeder kann im Alltag etwas zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen, vom Einkauf regionaler und saisonaler Lebensmitteln und weniger Fleisch bis zum politischen Engagement für eine gesunde Umwelt. Zudem soll "den Mächtigen der Welt" verdeutlicht werden, dass sie alles tun müssen, um Die Erderhitzung auf 1,5° zu begrenzen.

Die Geschichte der Earth Hour
Als erste Stadt der Welt hatte Sydney 2007 seine Wahrzeichen im Dunkeln gelassen, mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte waren beteiligt. Immer mehr Städte auf allen Kontinenten folgten in den nächsten Jahren, mittlerweile gilt die Earth Hour als weltweit größte Umweltaktion. An einem festgelegten Tag gehen jedes Jahr um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter aus. Den Start macht meist Samoa, ihren Abschluss findet die Aktion dann in der Regel auf den Cookinseln. Seit 2010 beteiligt sich auch Deutschland an der Umweltaktion. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 398 Städte und Gemeinden.

Jugendaktionen
Von Bischofswerda bis Berlin, vom Fahrrad-Kino bis zum Licht-erzeugenden Dancefloor: Die WWF Jugend startet in vielen Städten eigene Aktionen zur Earth Hour.

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Autorin / Autor: Redaktion/Pressemitteilung - Stand: 29. März 2019
 
 

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