Heilsame Stille

Studie: Meditation unterstützt sozial-emotionales Lernen bei Schüler*innen

Schüler*innen, an deren Schule regelmäßig Meditations- oder zumindest Ruhezeiten angeboten werden, können sich glücklich schätzen, denn wie eine neue Studie  des Center for Wellness and Achievement in Education in San Francisco ergab, zeichneten sich bei den untersuchten Jugendlichen deutliche Verbesserungen bei den sozial-emotionalen Kompetenzen und eine Minderung der psychischen Belastungen ab.
"Die Mittelstufe ist eine besonders prägende Zeit und bietet eine große Chance, den Schülern die Werkzeuge an die Hand zu geben, um positive soziale Beziehungen, verantwortungsvolle Entscheidungsfindung und gesundes Verhalten zu entwickeln", kommentierte Laurent Valosek, Hauptautor und Geschäftsführer des Center for Wellness and Achievement in Education.

Was ist sozial-emotionales Lernen?

Sogenanntes sozial-emotionales Lernen wird immer mehr als wichtiges Bildungsziel anerkannt. Dazu gehört die Förderung von Selbstwahrnehmung, Selbstmanagement, sozialem Bewusstsein, Beziehungsfähigkeit und zielgerichtetem Verhalten. Die Entwicklung dieser Fähigkeiten kann den Schüler_innen aber auch helfen, bessere schulische Leistungen zu erbringen und sich emotional wohler und sozial eingebundener zu fühlen.

In der Studie wurden über einen Zeitraum von vier Monaten 51 Schüler_innen der sechsten Klasse mit 50 Jugendlichen aus einer Kontrollschule innerhalb desselben Stadtbezirks verglichen. Die erste Gruppe nahm zweimal täglich an einer geführten Meditation teil und zeigte danach einen signifikanten Anstieg der gesamten sozial-emotionalen Kompetenz im Vergleich zu der Kontrollgruppe. Besonders ausgeprägt zeigten sich die positiven Auswirkungen bei jenen Jugendlichen, die zuvor besonders auffälliges Verhalten gezeigt und unter negativen emotionalen Symptomen gelitten hatten. Die Meditationspraxis hatte sowohl die Entscheidungsfindung, zielgerichtetes Verhalten, Eigenverantwortung, Beziehungsfähigkeit und optimistisches Denken gefördert.

Um ein belastbares Ergebnis zu erzielen, verwendete die Studie die Devereux Student Strengths Assessment (DESSA), eine Lehrerbewertungsskala zur Beurteilung der sozial-emotionalen Kompetenz der Schüler_innen, anstatt sich ausschließlich auf die Selbstbeurteilung der Jugendlichen zu verlassen.

Die Forschenden sind sich sicher, dass die Ergebnisse Auswirkungen auf Schulen haben werden, die Programme für sozial-emotionales Lernen und psychische Gesundheit von Schülern in ihr Schulprogramm integrieren wollen.

Quelle:

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