Kooperationspartner

Diese Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Verbände und Schulen arbeiten im Projekt "Ausgepackt" mit (Liste wird laufend aktualisiert)

Forschungseinrichtungen

INRES-Professur „Nachwachsende Rohstoffe“ der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn

Die INRES-Professur „Nachwachsende Rohstoffe“ der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn am Campus Klein-Altendorf beschäftigt sich in Forschungsvorhaben und anwendungsorientierten Versuchsarbeiten mit aktuellen und zukunftsorientierten Fragestellungen des Anbaus und der Produktentwicklung von Nachwachsenden Rohstoffen sowie Arznei- und Gewürzpflanzen.

Die enge Verzahnung interdisziplinärer Forschungsgebiete und der rasche Wissenstransfer von der Forschung zur Beratung und in die Wirtschaft sind die Stärken der Professur. Im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses steht die Entwicklung innovativer Produktionsstrategien und Produkte für eine nachhaltige biobasierte Ökonomie. Derzeitige Schwerpunkte sind Verpackungsmaterialien, Bau- und Werkstoffe sowie Torfersatzsubstrate.

Fachdidaktik Biologie an der Universität Bonn

Zentrale Aufgaben der Fachdidaktik Biologie an der Universität Bonn sind die Lehrer_innenbildung (Biologie für Gymnasien und Gesamtschulen) sowie die fachdidaktische Forschung. Untersucht wird beispielsweise, wie schulischer Unterricht und außerschulische Lernangebote (wie z. B. Besuche in Unternehmen oder Forschungseinrichtungen) gestaltet sein sollten, um das Interesse von Jugendlichen zu fördern und ihnen die Bedeutung naturwissenschaftlicher Themen für ihren eigenen Alltag und für die Gesellschaft zu verdeutlichen. Das „Forschende Lernen“ spielt hierbei stets eine zentrale Rolle. Für das Projekt „Ausgepackt“ bieten sich entsprechend zahlreiche Anknüpfungspunkte.

Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (HBRS)

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist eine junge Hochschule von herausragendem Renommee mit rund 8.000 Studierenden und 145 Professorinnen und Professoren. Sie umfasst 5 Fachbereiche mit insgesamt 26 Studiengängen
An der HBRS ist “Nachhaltigkeit” ein gelebter Schwerpunkt in Lehre und Forschung. Vom ersten Semester an können sich Studierende in zwei Fachbereichen im Rahmen der so genannten “BlauenSchiene” aktiv mit verschiedensten natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Aspekten der Nachhaltigkeit beschäftigen. Das Masterstudium “Materialwissenschaften und Nachhaltigkeitsmethoden” bietet zudem umfangreiche Optionen zur Forschung an neuen Materialien, darunter auch neuen Verpackungslösungen.
Unsere Erfahrungen, Konzepte und Ideen (speziell auch zum Thema “Nachhaltige Verpackungen”) stellen wir den Schülerinnen und Schülern sehr gern vor. Wir: das sind Studierende im Bachelor- und Masterbereich, Doktorandinnen und Professorinnen des Fachbereiches Angewandte Naturwissenschaften der HBRS.

Motivation für die Teilnahme am Projekt
„Ausgepackt“ beschränkt sich nicht allein auf einen singulären Aspekt im Bereich der Verpackungen, sondern fokussiert insbesondere das Einsparpotenzial und nachhaltigen Konsum, klimafreundliche Materialien und kreative Ideen für die Zukunft. Schülerinnen und Schüler von weiterführenden Schulen sollen aktuelle und innovative Ansätze in Wirtschaft und Forschung kennenlernen – daran wollen wir uns als Hochschule sehr gern aktiv beteiligen.

„Cold Chain Management“ des FoodNetCenters der Universität Bonn

Die Arbeitsgruppe „Cold Chain Management“ des FoodNetCenters der Universität Bonn unter der Leitung von Prof. Dr. Judith Kreyenschmidt beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit der Entwicklung von nachhaltigen Verpackungsstrategien zur Reduzierung von Lebensmittelausschüssen. Einer der Forschungsschwerpunkte ist die Entwicklung von intelligenten Verpackungen für kühlpflichtige Produkte. Diese Verpackungen geben den Akteuren und Konsumenten innerhalb der Lebensmittelkette Auskunft über den Zustand und die tatsächliche Resthaltbarkeit der verpackten Produkte. Mit diesen zusätzlichen Informationen können Ausschüsse entlang der Lieferkette leichtverderblicher Lebensmittel deutlich reduziert werden und somit wertvolle Ressourcen, die bei der Produktion von Lebensmitteln entstehen, eingespart werden. Weiterhin arbeitet die Gruppe an der Entwicklung von aktiven Verpackungen, die zur Verlängerung der Haltbarkeit von frischen Lebensmitteln beitragen. Diese Verpackungen bieten vor allem für leichtverderbliche Produkte mit kurzem Vermarktungsfenster entscheidende Vorteile, da auch hier Ausschüsse reduziert werden können. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung biobasierter und bioabbaubarer Verpackungslösungen, welche einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion liefern.
Wir freuen uns, den Schülerinnen und Schülern unsere Projekte und Forschungsergebnisse näher zu erläutern und mit ihnen über spannende Themen zu diskutieren. Dabei möchten wir den Schülern aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Bereich der nachhaltigen Verpackungsstrategien aufzeigen und gleichzeitig darlegen, wie Verpackungen dazu beitragen können, Lebensmittelausschüsse zu reduzieren.

Hochschule GEISENHEIM University

Das Institut für Frischproduktlogistik der Hochschule Geisenheim University (HGU) beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit vielfältigen Fragestellungen rund um die Qualität, Logistik und Vermarktung von Lebensmitteln. Dabei steht bei nahezu allen Themen in Forschung und Lehre die ganzheitliche Betrachtung der Supply Chain von der Produktion bis zum Kunden im Fokus. Ein Forschungsschwerpunkt des Instituts ist die Untersuchung und Implementierung von nachhaltigen Verpackungsstrategien. Durch das interdisziplinäre Team aus Logistikern, Ökonomen, Technologen und Agrarwissenschaftlern am Institut wird das komplexe Thema „Verpackungsforschung“ aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen beleuchtet. Die engen Kontakte und die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Unternehmen der Supply Chain „Lebensmittel“ sorgen außerdem für eine hohe Praxisrelevanz.
Wir freuen uns, unsere Forschungsergebnisse den Schüler*innen vorzustellen und zu diskutieren und zukünftig gemeinsam innovative Verpackungsprojekte in den Schulen zu unterstützen.
Das Institut für Frischproduktlogistik organisiert den neuen, bis dato in Deutschland einmaligen Studiengang „Lebensmittellogistik und -management“ (vormals: „Logistik und Management Frischprodukte“), in dem das Thema „Verpackung“ ausführlich behandelt wird.

Leibniz WissenschaftsCampus-Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie

Der Leibniz WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) bündelt unter dem thematischen Dach Pflanzenwissenschaft elf Forschungseinrichtungen (davon vier Leibniz-Institute, die Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg, die Hochschule-Anhalt, das Julius Kühn-Institut – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung) aus Sachsen-Anhalt. Er fördert inter- und transdisziplinäre Forschung, Lehre und Wissens- und Technologietransfer in Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit im Bereich der pflanzenbasierten Bioökonomie.

Verbände

Arbeitskreis Mehrweg

Der Arbeitskreis Mehrweg GbR ist eine Multistakeholderorganisation aus acht Verbänden der Getränkewirtschaft, dem Handel und zwei Umwelt-NGOs. Unsere Aufgabe ist die Markenführung des Mehrwegzeichens, das mehr als 160 Getränkehersteller in Deutschland auf mehr als 600 Marken zur Kennzeichnung von umweltfreundlichen Mehrwegflaschen verwenden, sowie die Information aller relevanten Zielgruppen über die Mehrwegsysteme und das Mehrwegzeichen.

Warum wir bei dem Projekt dabei sind
Es ist außerordentlich wichtig, dass junge Menschen lernen, wie relevant ihr alltägliches Handeln für eine intakte Umwelt und den Klimaschutz ist. Dabei sollte es das Ziel sein, umweltgerechtes Handeln nicht „auswendig zu lernen“, sondern durch kritisches Denken eigenes Handeln zu reflektieren, gegebenenfalls zu ändern und darüber hinaus als Multiplikator wirken zu können. Dazu wird das Projekt „Ausgepackt“ beitragen und deshalb sind wir dabei.

Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e.V

Die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) ist Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Hauptaufgabe der FNR ist die fachliche und administrative Betreuung von Forschungsvorhaben zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Darüber hinaus wird aktuelles Fachwissen zum Thema gesammelt und steht über Veröffentlichungen interessierten Wissenschaftlern, Privatpersonen, Politikern, Wirtschafts- und Medienvertretern zur Verfügung. Die FNR ist daran interessiert, mit jungen Menschen an klima- und umweltfreundlichen Zukunftsvisionen für das Thema Verpackung zu arbeiten.

Schulen

Gymnasium am Ölberg in Oberpleis

Das Gymnasium am Oelberg wurde im Jahre 1969 gegründet und ist im Bergbereich der Stadt Königswinter gelegen. Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es unter anderem, jungen Menschen eine qualifizierte Ausbildung zu geben und zur Bildung ihrer Persönlichkeit beizutragen, verbunden mit dem Ziel einer verantwortlichen Teilnahme an Schule und Gesellschaft.
Gerade vor dem Hintergrund, dass die Vermeidung von Plastikmüll sowie der Einsatz von nachhaltigen alternativen Verpackungsmaterialien als Teil des Klimaschutzes aktuell in der Gesellschaft und auch in unserer Schülerschaft diskutiert wird, freuen wir uns, als eine von drei Schulen an dem Pilotprojekt AUSGEPACKT- VERPACKUNGEN UND KLIMAFREUNDLICHE LÖSUNGEN IN GEGENWART UND ZUKUNFT“ teilnehmen zu können.

Marie-Kahle-Gesamtschule Bonn

Die Marie-Kahle-Gesamtschule ist eine inklusive Gesamtschule deren pädagogisches Konzept geprägt durch Lernplanarbeit und selbstständiges, freies Arbeiten der Schülerinnen und Schüler, besonders in den DALTON-Stunden ist.
DALTON-Stunden sind Stunden, in denen jeder Schüler anhand eines vorgegebenen Lernplans Aufgaben erarbeitet, Projekte durchführt, Stoff vertieft und somit eigene Schwerpunkte in seinem Lernprozess setzt. Die Schülerinnen und Schüler erfahren hier Freiheit, indem sie selbst entscheiden, wann sie mit wem an welchem Thema arbeiten und übernehmen Verantwortung für ihr Lernen und Arbeiten. Dalton zielt darauf ab Menschen zu bilden, die die Kenntnisse, die Fähigkeiten und die innere Einstellung haben, ihre Zukunft selbst aktiv zu gestalten. Getreu den Auffassungen unserer Namensgeberin „Marie Kahle“, zeichnet sich unser schulisches Zusammenleben dadurch aus, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen und gleichzeitig zu wissen, dass andere auch Verantwortung für einen selbst übernehmen.

Unsere Motivation zur Projektteilnahme
Klimaveränderungen, Klimaschutz sowie Plastikmüll und dessen Vermeidung sind derzeit zentrale Themen in der Politik, in den Medien sowie in der Gesellschaft – und dennoch gehören mit Plastikmüll überlaufende Mülleimer mittlerweile zum Schulalltag. Mit der Teilnahme an dem Projekt „Ausgepackt - VERPACKUNGEN UND KLIMAFREUNDLICHE LÖSUNGEN IN GEGENWART UND ZUKUNFT“ beabsichtigen wir einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung an unserer Schule zu leisten. Dabei sehen wir das Projekt als Impulsgeber, um so das Bewusstsein unserer Schülerinnen und Schüler zu schärfen, alternative Handlungsstrategien zu vermitteln und um letztlich so die Flut von Plastik- und Verpackungsmüll zu reduzieren.

Die Marie-Kahle-Gesamtschule ist eine der drei Modellschulen, in denen das Projekt im Schulhalbjahr Februar bis Sommer 2019 getestet wird.

    Städtisches Gymnasium Rheinbach

    Das städtische Gymnasium Rheinbach ist eine der drei Modellschulen, in denen das Projekt im Schulhalbjahr Februar bis Sommer 2019 getestet wird.

    Unternehmen

    Creapaper

    Creapaper ist der Entwickler von Graspapier, einer energie-, wasser- und CO2 sparenden Alternative zu Frischfaser- und Altpapier, und gleichzeitig Hersteller des Rohstoffes GRASPAP®, der die Grundlage von Graspapier bildet.

    Warum wir uns am Projekt beteiligen
    Nachhaltigkeit ist ein Thema, das gemeinsam angegangen werden muss. Daher ist es uns besonders wichtig, die Jugend zu sensibilisieren und zu informieren um ein Bewusstsein für unser Handeln sowie dessen Konsequenzen zu schaffen und nachhaltige Alternativen im Verpackungs- und Papierbereich aufzuzeigen.

    memo AG

    Als Versandhändler verkauft die memo AG ihr Sortiment über drei Onlineshops sowie über verschiedene Kataloge und Werbemedien. Mit Bürobedarf und –möbeln, Werbeartikeln sowie Alltagsprodukten für die Schule und zu Hause werden Unternehmen und Organisationen, aber auch private Endverbraucher gleichermaßen angesprochen. Alle über 20.000 Artikel im Sortiment sind gezielt nach ökologischen, sozialen, ökonomischen und qualitativen Kriterien ausgewählt. Viele davon – vor allem die über 1.000 memo Markenprodukte – tragen anerkannte Umweltzeichen und Labels wie beispielsweise den Blauen Engel. Doch nicht nur beim Sortiment, sondern auch in allen anderen Geschäftsbereichen, berücksichtigt die memo AG seit ihrer Gründung konsequent die Kriterien der Nachhaltigkeit.

    Motivation zur Teilnahme am Projekt
    Die memo AG unterstützt das Projekt "Ausgepackt", weil es die beiden wichtigen Themen Umwelt und Bildung vereint. Wenn sich bereits Jugendliche in einem derartigen Projekt mit dem Thema Verpackungen und Verpackungsabfall sowie alternative umwelt- und klimaverträgliche Verpackungen beschäftigen, ist das ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Gesellschaft. Durch die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Forschung sammeln sie wertvolles Wissen und erlernen selbst Praktiken, die uns allen nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft nutzen.

    PAPACKS® - Nachhaltige intelligente Verpackungslösungen

    PAPACKS® kümmert sich um Herausforderungen bei Verpackungen und in der Logistik und entwickelt individuell abgestimmte und intelligente Verpackungen, um Unternehmen auf dem Weg zur Nachhaltigkeit zu begleiten. Die Basis jeder Lösung beruht auf der Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen, der Konzeption von grünen Kreisläufen in Unternehmen und der damit resultierenden Abfall- und Kostenreduzierung.
    Hierdurch vermeiden wir große Mengen an Abfall und den Einsatz von Plastikverpackungen für zahlreiche Branchen, Zulieferer, der Logistik und produzierenden Industrie. Unser Ziel ist die Erschaffung eines autarken Verpackungskreislaufes, der Unternehmen unabhängig von steigenden Rohstoffpreisen, Abfallkosten, zukünftigen Plastiksteuern, Importverboten für Plastikverpackungen und externen Zulieferern macht. Unser Ziel ist, eine Zukunft zu gestalten, die ohne Plastik in Verpackungen auskommt - zur Rettung unserer Erde.

    Zerowaste-Laden Tante Olga

    Tante Olga bietet alles für ein müllreduziertes Leben: unverpackte trockene Bio-Lebensmittel von Amaranth bis Zimt sowie alternative Kosmetikprodukte, praktische Haushaltsgegenstände und ökologisches Büromaterial. Außerdem gibt es bei Tante Olga Coffee-to-stay oder Coffee-to-go in den mitgebrachten Becher. Hier kann man in gemütlicher Atmosphäre verweilen und sich rund ums Thema Müllvermeidung austauschen und informieren.

    Warum wir uns am Projekt beteiligen:
    Es gibt keine zweite Erde. Bildung setzt Impulse zur Veränderung. Wir unterstützen das Projekt, um Impulse zur Weltrettung zu geben.

     
     
    Frau vor Einsen und Nullen
     

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    Ausgepackt
     

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