Zu viel Aluminium vermeiden

Antitranspirantien, Kosmetika, Kosmetika, Fastfood-Verpackungen - Bundesinstitut für Risikobewertung sieht hohe Aluminiumdosen vor allem bei jungen Menschen kritisch

Eine Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung zeigt, dass Menschen in Deutschland - je nach Lebensstil und Gewohnheiten - einer gesundheitlich bedenklichen Aufnahme von Aluminium ausgesetzt sein können. Die Studie wurde jetzt im wissenschaftlichen Journal „Archives of Toxicology“ veröffentlicht. Die Mengen an Aluminium, die noch tolerierbar sind, können dabei in allen Altersgruppen leicht überschritten werden.

Es bestehen noch wissenschaftliche Unklarheiten darüber, wie viel Aluminium tatsächlich über die Haut aufgenommen wird (etwa bei Kosmetika und Deos) und auch darüber, welche Langzeitfolgen hierdurch drohen. Das BfR empfiehlt darum, die Aufnahmemenge von Aluminium so weit es geht zu reduzieren oder zu vermeiden. Quellen für Aluminium sind im Alltag überall zu finden: unbeschichtete Alu-Menüschalen vom Imbiss, Alufolie, Antitranspirantien (Kosmetika mit schweißhemmender Wirkung, Deodorants enthalten meist kein Aluminium), Sonnencremes und Zahnpasten - vor allem solche, die die Zähne weißer machen sollen.

Als besondere Risikogruppen für eine hohe Aluminiumexposition bzw. damit verbundene Gesundheitsrisiken nennt das BfR.

  • Säuglinge und Kleinkinder, die mit speziell adaptierter sojabasierter, lactosefreier oder hypoallergener Nahrung gefüttert werden. Das BfR empfiehlt daher, Säuglinge bis zum sechsten Monat ausschließlich zu stillen und anschließend mit normaler Kost zuzufüttern.
  • Kinder (zwischen 3 und 10 Jahren), die sich sehr häufig von Lebensmitteln ernähren, die in Gegenständen aus unbeschichtetem Aluminium verpackt, erhitzt oder warmgehalten wurden (Aluminiumfolie, -menüschalen). Sie können gesundheitlich bedenkliche Aluminiumgehalte aufnehmen.
  • Jugendliche (11-14 jährige) und Erwachsene (älter als 14 Jahre), die häufig Antitranspirantien sowie aluminiumhaltige weißende Zahncreme nutzen und sehr häufig Lebensmittel verzehren, die in Gegenständen aus unbeschichtetem Aluminium verpackt, erhitzt oder warmgehalten wurden (Aluminiumfolie, -menüschalen).
  • Da Aluminium sehr lange im Körper gespeichert wird, ist eine hohe Aluminiumexposition laut BfR insbesondere für junge Menschen kritisch zu sehen. Für junge Frauen ist eine hohe Aluminiumdosis auch darum problematisch, weil es im Falle einer Schwangerschaft auch ein ungeborenes Kind schädigen kann.

Die meisten Aluminiumquellen sind vermeidbar

Es sollte nicht zu schwierig sein, Aluminium zu umgehen. Normale Deos kommen meist ohne Aluminium aus und werben auch damit. Auch Zahnpasten ohne Aluminium sollten kein Problem sein. Statt Essen-to-go in der Aluschale einfach mal vor Ort vom richtigen Teller essen oder einfach selber kochen. Wer dann noch darauf achtet, in Aluminiumtöpfen (z.B. viele Campingtöpfe) keine säurehaltigen Speisen zuzubereiten (z.B. Tomatensauce) und Lebensmittel nicht unnötig in unbeschichtete Alufolie zu wickeln oder in solcher zuzubereiten, der hat schon fast alles richtig gemacht.

Quelle:

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Autorin / Autor: Pressemitteilung / Redaktion - Stand: 26. November 2019
 
 
 

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