Top-Plastiksünder: Coca-Cola, Pepsi, Nestlé

Greenpeace ließ Plastikflaschen sammeln und hat geguckt, woher sie stammen.

Jede Minute landet ungefähr eine LKW-Ladung Plastik im Meer. Aber wo kommt das ganze Plastik eigentlich her? Diese Frage hat sich die Umweltorganisation Greenpeace international gestellt und eine pragmatische Lösung gefunden, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Sie haben 10.000 Freiwillige mobilisiert, die in 9 Monaten, auf 6 Kontinenten, in 42 Ländern 187.000 Müllstücke gesammelt und ausgewertet haben. Damit haben sie eine eindrucksvolle Momentaufnahme gewonnen, welche Unternehmen am meisten zum globalen Plastikproblem beitragen. Die Liste offenbart allerdings keine großen Überraschungen, Spitzenreiter ist Coca-Cola, Plastik-Vize ist Pepsi vor Nestlé auf Rang 3. Dann folgen Danone (Volvic, Evian & Co,), Mondelez International, Procter & Gamble, Unilever, Perfetti van Melle, Mars Incorporated und Colgate-Palmolive.

Das sind die Top 10 von Hunderten von multinationalen Großkonzernen, die mit ihren Produkten die Plastikverschmutzung immer weiter befeuern.

Coca Cola hat dabei die unrühmliche Position, in 40 von 42 Ländern im gesammelten Plastikmüll vertreten und auf sechs Kontinenten dabei sogar unter den Top 3 zu sein.

Greenpeace möchte diese umsatzstarken Unternehmen in die Pflicht nehmen. Weil sie als einige der weltgrößten Unternehmen der Welt die Chance hätten, zur Lösung der Krise beizutragen, seien sie selbst Mitverursacher der Krise, indem sie Getränke in Plastikverpackugnen anbieten, die man nur noch wegschmeißen kann.

Greenpeace betont, dass auch die Verbraucher_innen ihre Rolle bei diesem Thema spielen, die tun den Umweltaktivist_innen zufolge aber bereits jede Menge. Dies habe aber nur Sinn, wenn Unternehmen auch nachhaltigere Angebote zur Wahl stellen würden. Greenpeace fordert, dass das ganze System umgestellt werden müsse - vom Produktionsprozess bis zum Endverbraucher.

Die Organsiation fordert euch darum auf, Unternehmen mit Bildern von gefundenen Plastikverpackungen unter dem Hashtag #IsThisYours auf ihre Verantwortung aufmerksam zu machen.

Quelle:

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Autorin / Autor: Redaktion - Stand: 24. Oktober 2018
 
 

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