Die FutureJob-Jury

Diese wunderbare FutureJob-Jury wird sich voller Neugierde auf eure Beiträge stürzen.

Sascha Dannenberg

Bild: Privat

Sascha Dannenberg studierte Regionalwissenschaften Asien/Afrika (B.A.) mit einem regionalen Schwerpunkt auf Ostafrika an der Humboldt Universität zu Berlin sowie Zukunftsforschung (M.A.) an der Freien Universität Berlin. Sascha koordiniert den Masterstudiengang Zukunftsforschung und lehrt dabei selbst über die sprachlichen Bedingungen unserer Auseinandersetzung mit der Zukunft. Ihn interessiert vor allem, wie wir über Zukunft sprechen, welche impliziten Bedingungen dabei unsere Vorstellungen prägen und so Entwicklungen möglich oder unmöglich erscheinen lassen.

Darauf werde ich bei der Bewertung der Texte achten
Wie fühlt sich eure Arbeitswelt der Zukunft an? Bekomme ich ein Gefühl dafür, wie es sich in eurer Welt der Zukunft lebt? Haben eure Menschen aus der Zukunft eine Vergangenheit?

Mein Tipp an die Teilnehmer_innen
Kreativität und Fantasie sind wichtige Fähigkeiten für die Antizipation von Zukunft. Aber wenn wir über Zukunft reden, denken wir fast automatisch nur an das, was sich ändert. Manchmal ist es aber sinnvoll, über das was bleibt nachzudenken, etwas was stabil scheint, einen Anker bietet in einer sich ständig verändernden Welt. Was könnte dieses „neue alte“ der Zukunft der Arbeit sein? Warum ändert es sich nicht? Was bedeutet das?

Sascha Dannenberg im Netz

Theresa Hannig, Autorin

© Olivier Favre

Theresa Hannig wurde 1984 in München geboren. Sie studierte Politikwissenschaft, Philosophie und VWL an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Sie arbeitete als Softwareentwicklerin, SAP Beraterin, Projektmanagerin von Solaranlagen und Lichtdesignerin.
Im Jahr 2016 gewann sie mit ihrem Debütroman Die Optimierer den 1. Stefan-Lübbe-Preis.
Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Nähe von München.

Darauf werde ich bei der Bewertung der Texte achten
Ich mag Texte, die mich überraschen, durch die ich etwas lernen kann, oder die mir eine neue Sichtweise auf vermeintlich Bekanntes geben.

Mein Tipp an die Teilnehmer_innen:
Schreib nicht für das Publikum, die Jury oder deinen Wunschleser. Schreib so, dass es dir gefällt und du am Ende voll und ganz zufrieden bist.

Die Autorin im Netz

Ute Klotz

Ute Klotz arbeitet an der Hochschule Luzern – Informatik. Sie studierte Volkswirtschaft und Informationswissenschaften an der Universität Konstanz und war als Beraterin sowohl für Deutsche als auch Schweizer Unternehmen im Bereich der Informatik tätig. An der Hochschule Luzern unterrichtet sie in deutsch- und englischsprachigen Bachelorstudiengängen, ist Mitglied der Forschungsgruppe Social Informatics: Culture & Collaboration (SI:CC), des interdisziplinären Forschungsschwerpunktes „Zukunft der Arbeit“ und des Zukunftslabors CreaLab. Eines ihrer Forschungsgebiete ist die Science-Fiction Literatur und deren Zusammenhang mit der ‘Zukunft der Arbeit’. Das beinhaltet sowohl bereits vorhandene Literatur als auch den Prozess und die Geschichten des Creative Writing, also das selber Schreiben von Science-Fiction Geschichten.

Darauf werde ich bei der Bewertung achten
Ich freue mich auf Beiträge, welche die eigene persönliche Vision oder Stimme zeigen. Dabei können Dinge erzählt werden, die beunruhigen, die schön sind, die überraschen oder die kritisch hinterfragt werden sollten. Besonders neugierig bin ich auf Beiträge, die Charaktere beschreiben, für die wir hoffen oder die wir schätzen und unterstützen können.

Mein Tipp an die Teilnehmer_innen:
Eine Frage, die man sich stellen sollte, ist: Was möchte ich sagen? Wenn das geklärt ist, dann die Geschichte so schreiben, wie sie geschrieben werden muss: ehrlich und im Vertrauen auf die eigenen Fähigkeiten.

PD Dr. Claudia Lillge

Bild: privat

Claudia Lillge ist derzeit Vertretungsprofessorin an der Goethe-Universität Frankfurt für Neuere deutsche Literatur.  Nach dem Magisterstudium der Anglistik, Amerikanistik und Germanistik an der Georg-August-Universität Göttingen wurde sie im Fach Anglistik promoviert und nach ihrer Assistenzzeit an der Universität Paderborn in den Fächern Anglistik und Komparatistik habilitiert. Im Jahr 2009 erhielt sie für den Aufbau der interdisziplinären Forschergruppe „Kulturphänomen Arbeit“ den Forschungspreis der Universität Paderborn; für ihr Buch „Arbeit. Eine Literatur- und Mediengeschichte Großbritanniens“ wurde sie mit dem BritCult Award 2017 ausgezeichnet.
Als Literatur- und Kulturwissenschaftlerin interessiert sich Claudia Lillge insbesondere für mediale Repräsentationen von Arbeit (etwa in der Literatur, aber auch in der Kunst, der Fotografie, im Film und im Fernsehen). Sie forscht zum Beispiel darüber, wie Phänomene der Zeit (Beschleunigung, Entschleunigung oder auch Zeitrhythmen) unsere Arbeit prägen, welche Atmosphäre Arbeitsräume aufbauen und welche Vorstellungen von ‚Weiblichkeit’ und ‚Männlichkeit’ unsere Vorstellungen von Arbeit organisieren. 

Das erhoffe ich mir
Ich freue mich auf ganz unterschiedliche Texte und lasse mich sehr gerne von mutigen, schrägen, querdenkenden, komischen, kritischen und hoffnungsvollen Zukunftsvisionen überraschen. Mich interessiert, wie sich die Autorinnen Jobs und Arbeitswelten der Zukunft vorstellen und wann und womit diese Zukunft beginnt: Sollte man bei der Wahl des Berufs einer Berufung folgen? Müssten manche Berufe vielleicht erst erfunden werden? Wie lassen sich Arbeit und Freizeit besser vereinbaren? Gibt es Dinge, die einen mit Blick auf die Entwicklung der Arbeitswelt verunsichern oder die einem vielleicht sogar Angst machen? Wie sollte ein idealer Arbeitsplatz aussehen? Welche Arbeitskleidung wäre praktisch oder einfach cool?  Wie sieht eine Zukunft aus, in der es weder typische Frauen-/Männerarbeit und vor allem keine Kinderarbeit mehr gibt? Über all dies kann Literatur erzählen und dabei neue und/oder alternative Arbeitswelten entwerfen, die vielleicht mal Wirklichkeit werden.

Claudia Lillge im Netz

Christina Schildmann

Bild: privat

Christina Schildmann (Jahrgang 1973) hat zunächst eine Ausbildung zur Werbeassistentin gemacht, und im Anschluss für mehrere regionale Zeitungen geschrieben, bevor sie Politikwissenschaft, Geschichte und Germanistik studierte. Ihr Studium hat sie sich mit dem schönsten Job der Welt finanziert: als PR-Texterin für die „Sendung mit der Maus“. Später hat sie als Redenschreiberin für Spitzenpolitiker gearbeitet, danach als Referentin für Familienpolitik und Geschlechterforschung in der Friedrich-Ebert-Stiftung. 2015 bekam sie die Gelegenheit, sich in das Thema Digitalisierung und die Zukunft der Arbeitswelt zu vertiefen – mit ihrem Team betreute sie eine Kommission zur Arbeit der Zukunft“ (www.arbeit-der-zukunft.de). Seit Anfang des Jahres 2018 leitet sie in der Hans-Böckler-Stiftung die Forschungsstelle „Arbeit der Zukunft“, die sich mit der Frage befasst, wie die Gesellschaft den rasanten Wandel so meistern kann, dass Arbeit in der digitalen Wirtschaft Teilhabe und Zukunftsperspektiven für alle bietet.

Darauf bin ich neugierig
In der Kommission „Arbeit der Zukunft“ haben Expertinnen und Experten für den Arbeitsmarkt darüber diskutiert, wie sich die Arbeitswelt wohl in den nächsten 10-15 Jahren entwickelt. Dabei stellte sich heraus: Je mehr Details und Fachwissen man über den Arbeitsmarkt hat, desto schwerer fällt es, sich eine ganz andere Zukunft vorzustellen. Auch fehlte die Perspektive der Jugendlichen und junge Erwachsenen, die vielleicht einen ganz andere Blick auf die Arbeitswelt haben, und ganz andere Wünsche und Vorstellungen. Die Stiftung, für die ich arbeite, gehört zu den Gewerkschaften, und das Ziel der Gewerkschaften ist es, für gute Arbeit zu kämpfen. Aber was ist für euch gute Arbeit? Und wie wird die Arbeit der Zukunft tatsächlich aussehen – auch für euch ganz persönlich? Ich bin sehr gespannt auf eure Ideen. Dabei gilt für mich: Je konkreter, je bildlicher, desto besser.

Alle Infos zum Wettbewerb

Bitte lesen!!!: Teilnahmebedingungen

Grußwort der Schirmherrin Prof. Dr. Jutta Rump

Die FutureJob-Jury

Preise für den Schreibwettbewerb "FutureJobs"

Einsendungen zum Schreibwettbewerb FutureJobs

 
 
 

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