Adolph-Kolping-Berufskolleg

Bildung für Nachhaltigkeit in der Fachoberschule für Gestaltung

Nachhaltige Lebensführung als Herausforderung unserer Zeit

Die einjährige Fachoberschule für Gestaltung (FOS 12) vermittelt eine berufiche Grundbildung im gestalterischen Bereich. Der erfolgreiche Abschluss des Bildungsgangs berechtigt zu einem Studium an einer Fachhochschule. Dieser Bildungsgang eignet sich für gestalterisch interessierte und begabte junge Menschen, die eine einschlägige Ausbildung im gestalterischen Bereich nachweisen können und im Anschluss an die FOS 12 ein Studium oder eine weitere Ausbildung anstreben. Für die Bildungsgänge der Fachoberschule ist es wesentlich, dass die beruflichen Erfahrungen der Schüler genutzt werden. Dabei werden fachliche Lerninhalte verstärkt auf berufliche Situationen bzw. Problem-stellungen bezogen. Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Orientierungsfähigkeit werden weiterentwickelt.

Im Sinne unseres Leitbilds der Bildung durch nachhaltige Entwicklung verfolgt das Adolph-Kolping-Berufskolleg das Ziel, dass sich die Schüler zu aktiven, engagierten, global denkenden und handelnden Menschen entwickeln. Wir als Schule leisten unseren Beitrag, indem wir versuchen, die Schüler für politische, ökonomische, ökologische, soziale, gesellschaftliche und kulturelle Probleme zu sensibilisieren und durch gemeinsame Reflexion zu kritisch denkenden und handelnden Menschen zu erziehen.
Damit die Einordnung, Relativierung und Kritik des Denkens und Handelns auch gelingen kann, ist die fächerübergreifende Projektarbeit wesentlicher Bestandteil der FOS 12.
Die Auseinandersetzung mit relevanten Aspekten einer nachhaltigen Lebensführung soll das Zentrum einer Bildung für nachhaltige Entwicklung am Adolph-Kolping-Berufskolleg sein und lebensnahes Lernen ermöglichen. Individuelles Recherchieren, Planen, Experimentieren und Gestalten fördert zudem eine tiefgründige, inhaltliche, kognitive und ästhetisch-sensitive Auseinandersetzung mit der Problematik. In den allgemeinbildenden Fächern durchdenken die Lernenden die politischen, ökonomischen, ökologischen, sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen der Themen aus der spezifischen Perspektive des jeweiligen Fachs.

Rückblick auf vergangene Schuljahre

2013/2014 „Unser Plastikzeitalter“
Im Schuljahr 2013/2014 ging es um das Thema „Unser Plastikzeitalter“. Eine Welt ohne Plastik ist heute fast undenkbar, jedoch haben wir aufgrund potenziell gesundheitsschädlicher Kunststoffe mit ökologischen und gesundheitlichen Problemen und Risiken zu kämpfen. Plastik ist zu
einer Bedrohung für Mensch und Umwelt geworden. Diese Situation ist mehr als bedenklich, sie ist alarmierend und fordert sofortiges Handeln.
Wir müssen Antworten auf wichtige Fragen finden, um diesen Teufelskreis durchbrechen zu können: Was machen wir aus Plastik und was macht
Plastik mit unserer Welt? Inwiefern schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Plastik-Müllberge in Wüsten und Meeren? Was können wir tun?

Schuljahr 2014/2015 „Slow Fashion“

Rebirth eines Turnschuhs im Projekt "Slow Fashion"

„Slow Fashion“ lautete der Projekttitel im Schuljahr 2014/2015. Die gleichnamige Ausstellung im Nachhaltigkeitscafé SpecOps in Münster war
eine kritische und künstlerisch konzeptionelle Auseinandersetzung im Kontext von soziologischen, ökologischen und ökonomischen Problemen
im Kontext der globalisierten Textilindustrie. Die Schüler setzten sich in ihren berufsbezogenen Fächern konzeptuell mit diesen Themen auseinander und visualisierten in verschiedenen Arbeiten einen ihnen besonders wichtigen Aspekt des Problems. So entstanden fotografische, grafische und zeichnerische Arbeiten sowie Objekte, Aktionen und Filme. Die Lernenden konnten technische Vorkenntnisse ihrer jeweiligen Ausbildungsberufe für ihre gestalterische Arbeit nutzen.

Schuljahr 2016/2017 „REGIONAL – „Die Grüne Woche“

Modell für eine Gartenanlage

Gleich zu Beginn des Schuljahrs 2016/2017 startete das Nachhaltigkeitsprojekt, das unter dem Motto „REGIONAL – Die Grüne Woche“ stand. Fächerübergreifend erfuhren die Schüler an drei Tagen, was Münster Regionales zu bieten hat. Neben den Informationen über die Schulimkerei und den regionalen Bio-Anbau, kauften die Schüler auf dem Wochenmarkt ausschließlich regionales Gemüse mit dem Augenmerk auf B-Ware ein und veranstalteten eine Schnippeldisko. Den Schülern wurde bewusst, dass regionale Produkte schmecken und eingeflogene oder eingeschiffte Produkte nicht unbedingt nötig sind, um gut essen zu können. Die Eindrücke hielten die Schülerinnen und Schüler in individuellen Exponaten fest, die bei dem 100jährigen Schuljubiläum ausgestellt wurden. Eine Schülerin fasst Ihre Eindrücke so zusammen: „Das Nachhaltigkeitsprojekt hat uns zum Nachdenken gebracht und den Einen oder Anderen auch zum Umdenken. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die Thematik in vielen Fächern inhaltlich aufgenommen wurde und ich so unterschiedliche Blickwinkel kennenlernen konnte.“

 
 
 

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