Berlin aus einem neuen Blickwinkel

Du kennst die Sehenswürdigkeiten von Berlin schon oder möchtest mehr sehen als die Touristenattraktionen?
Dann bist du hier genau richtig!

Wer das erste Mal in Berlin ist, sollte natürlich auch einige Sehenswürdigkeiten, wie den Reichstag, das Brandenburger Tor, die Berliner Mauer oder das Judendenkmal besichtigen. Aber auch wer Berlin schon einmal gesehen hat, kann noch so viel entdecken und es ist auf alle Fälle für Jeden etwas dabei.

Bunkermuseum/Tour

Berlins Unterwelten können sehr interessant sein. Am Bahnhof Gesundbrunnen könnt ihr eine Reise in die Tiefe erleben. Ihr erfahrt dort, wie und wieso die Bunker damals gebaut wurden. Danach kann man etwas besser nachvollziehen, wie es sich angefühlt haben muss, als die Bunker im zweiten Weltkrieg benutzt wurden. Ich hatte das Glück, einen Guide zu haben, der selbst in einem Berliner Bunker geboren wurde und deshalb natürlich einige spannende Geschichten auf Lager hatte. Der Berliner Unterwelten e.V. bietet unterschiedliche Touren an, je nachdem was euch am meisten interessiert. Ob kalter Krieg, Touren für Kinder oder eine Abenteuertour quer durch die Unterwelten von Berlin.

Hotel mit Aquarium

Als ich mit der Schule in Berlin auf Klassenfahrt war, schickte uns der Lehrer mitten während unserer Stadtführung in ein 5-Sterne Hotel mit den Worten: „Geht da einfach mal ganz unauffällig rein, schaut euch das riesige Aquarium an und kommt dann schnell wieder raus.“ Und es ist wirklich einen Blick wert. Nehmt euch auf eurer Tour durch Berlin einfach 5 Minuten für einen kleinen Umweg und ihr seht das größte freistehende Aquarium Deutschlands, welches direkt in der Eingangshalle des "Radisson Blu" (Karl-Liebknecht-Str.3) steht.

Kreuzberg

Berlin Kreuzberg ist eines Der Szeneviertel. Allein das Spazieren durch die bunten Straßen macht schon unheimlich viel Spaß und an jeder Ecke entdeckt man etwas Neues. Es gibt viele kleine Bars und Cafés, durch die ihr euch testen könnt und die meist um einiges günstiger sind, als die in Berlin Mitte. Am Wochenende gibt es oft kleine Feste und entlang des Kanals findet man immer wieder Wiesen, die gerade an lauen Sommerabenden sehr beliebte Plätze für ein kleines Picknick sind.

Burger Meister

Ein Burger Laden in einem alten Klohäuschen? So etwas kann es nur in Berlin geben. Der Berliner „Burgermeister“ befindet sich unter der Bahnstation „Schlesisches Tor“ und ist ein Muss für jeden Besucher. Lasst euch dennoch nicht von der langen Warteschlange abschrecken, denn meist geht es trotzdem recht schnell vorwärts und es wird sich definitiv lohnen. Die Burger werden frisch zubereitet und haben mir genauso wie die Fritten sehr gut geschmeckt.

Sonycenter und älteste Ampel

Der Potsdamer Platz ist den meisten wahrscheinlich ein Begriff. Aber wusstet ihr, dass dort die älteste Ampel Deutschlands steht? Und die schaltet auch heute noch parallel zu den anderen Lichtsignalen am Potsdamer Platz. Also einfach mal darauf achten, wenn ihr über den Potsdamer Platz lauft.

Eine Ecke weiter findet ihr das Sony Center, ein Bauwerk, was vor allem nachts ein echter Hingucker ist. Die außergewöhnliche Kuppel leuchtet ab Einbruch der Dunkelheit in den unterschiedlichsten Farben und ist auf jeden Fall einen Blick wert.

Olympiastadion

Wer sich für die deutsche Sport- und Architekturgeschichte interessiert, ist hier total richtig. Und wenn ihr die Möglichkeit habt, ein Konzert oder Sportevent in diesem Stadion zu besuchen, solltet ihr diese unbedingt nutzen. Es wird sicher ein unvergessliches Erlebnis.

Fahrrad leihen

Berlin ist mit fast 900 Quadratmetern nicht nur einwohnermäßig, sondern auch von der Fläche her die größte Stadt in Deutschland. Da bietet es sich besonders an, für einen oder mehrere Tage ein Rad zu leihen. Man kann entweder auf eigene Faust die Hauptstadt erkunden oder eine geleitete Fahrradtour machen. Dazu kann man sich natürlich auch spezielle Themen oder Bezirke aussuchen, wie zum Beispiel die Berlin Mauer, Kreuzberg oder Streetart. Ich persönlich habe vor ein paar Jahren eine Tour entlang der Berliner Mauer gemacht, die ich sehr interessant fand und durchaus weiterempfehlen kann.

Gendarmenmarkt

Der geeignete Platz im Herzen der Stadt für eine kurze Pause. Nach einer langen Shopping Tour oder einem Spaziergang durch die Stadt ist der Gendarmenmarkt neben den verschiedenen Parks eine gute Möglichkeit um sich etwas zu erholen. Setzt euch einfach auf die Stufen des Schauspielhauses oder in eins der unterschiedlichen Cafés und beobachtet das bunte Treiben. Gerade am Abend ist der Platz sehr schön beleuchtet und wenn ihr zwischen Mitte November und Ende Dezember in Berlin seid, könnt ihr auf den bekannten Weihnachtszauber gehen.

Second Hand Shopping

Berlin ist nicht nur Hauptstadt, sondern auch Modemetropole. Und die Berliner haben ihren ganz eigenen Style. Da ist es auch kein Wunder, dass es so viele Second-Hand Shops gibt, denn das lieben die Berliner. Ihr müsst natürlich Lust haben, euch durch Berge alter Klamotten zu wühlen, um dann eventuell einen Glücksgriff zu machen. Aber für einen Nachmittag unter Mädels kann es sehr lustig sein, sich diese außergewöhnlichen Läden einmal von innen anzusehen. Ich persönlich war in Berlin in der "Kleidermarkt Garage", wo ihr die Klamotten nach Gewicht zahlt.

Kommunikationsmuseum

Berlin hat natürlich sehr viele Museen zu bieten, aber eines hat mir persönlich besonders Spaß gemacht. Das Museum für Kommunikation. Natürlich hängt es stark davon ab, für welche Themen man sich interessiert. Allgemein ist es aber ein sehr schönes Ambiente und man hat dort viele Möglichkeiten die Geschichte der Kommunikation selbst zu entdecken.

Autorin / Autor: Laura - Stand: Juli 2016
 
 

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