2050 – Stadt meiner Träume - Die Gewinnerinnen

Presseinformation Wissenschaftsjahr 2015 - Zukunftsstadt
Die Gewinnerinnen des Wettbewerbes "2050 - Stadt meiner Träume" stehen fest

Bildnachweis: Collage aus: © olly - Fotolia.com / © Andrea Danti - Fotolia.com

149 Texte, Bilder, Modelle, Filme und sogar einen selbst komponierten Song haben Mädchen und Frauen im Alter von 12 bis 65 Jahren beim Schreib- und Kreativwettbewerb „2050 – Stadt meiner Träume“ auf www.lizzynet.de im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 eingereicht. Die besten Beiträge wurden nun von der fünfköpfigen Jury prämiert und mit Preisen belohnt.
In dem Wettbewerb waren Visionen von Mädchen und Frauen zur Stadt der Zukunft gefragt. Dabei war sich der Großteil der Teilnehmerinnen überraschend einig: Die Traumstadt der Zukunft wächst in die Höhe, ist umweltfreundlich, nachhaltig und grün. Autos gehören der Vergangenheit an, die Stadt-Fortbewegungsmittel der Zukunft sind Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel. Toleranz und Zusammenhalt, aber auch Individualität werden in der Stadt der Träume groß geschrieben. Wohnraum wird bereitwillig geteilt, im Gegenzug werden Straßen und Plätze zurückerobert und zu Gemeinschaftsflächen, wo Kinder gefahrlos spielen, Jugendliche sich treffen können, getauscht wird und Jung und Alt zusammen kommen.

Zu den Gewinnerinnen des Wettbewerbs gehört unter anderem die 24-jährige Jana Peters, deren „Vision von Frankfurt a./M im Jahr 2050“ mit einer Utopie überzeugen konnte. In ihrem Text lässt sie Frankfurt am Main zu einer summenden Millionen-Stadt der Träume erblühen, in der Probleme der Umweltverschmutzung, des rasanten Zuwachs durch Flüchtlingsströme und soziale Ungleichheit auf ermutigende Weise bewältigt wurden.

Die 19-jährige Wienke Jensen konnte die Jury mit ihrem Beitrag  „Früher war alles besser – auch 2050“ für sich gewinnen. Darin setzt sie sich kritisch mit „schillerndsten, realitätsfernen“ Zukunftsstadt-Ansätzen auseinander und fordert die Leser dazu auf, auch selbst Verantwortung für die Stadt der Träume zu übernehmen. Auch das Gedicht „Ein Platz für dich“ der erst 13-jährigen Aurelia Scheuring begeisterte die Jurorinnen, weil es sprachlich und formal sehr gelungen die Strukturiertheit und Offenheit von Stadt widerspiegelt.

Rabia Yesilyurt hingegen punktete mit einer künstlerischen Arbeit, einem „Weltenhaus“, das „ein Haus aus vielen Häusern und Dingen, ohne Grenzen, ein Über- und Untereinander darstellt. Aufregend und schön. Eine Welt-Wohngemeinschaft.“, wie die Jury begründete.
Die Siegerehrung mit allen prämierten Beiträgen ist hier zu finden: http://www.lizzynet.de/siegerehrung-stadt-meiner-traeume.php


Als Informationsportal und Community bietet LizzyNet eine Plattform für Mädchen und junge Frauen, um sich über politische und soziale Fragen sowie Themen aus Forschung und Wissenschaft zu informieren und auszutauschen.

Das Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt zeigt, wie Forschung heute schon dazu beiträgt, Städte nachhaltig lebenswert zu gestalten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lösen gemeinsam mit Kommunen, Wirtschaft, Bürgerinnen und Bürgern konkret und vor Ort die großen gesellschaftlichen Herausforderungen: Es geht um sichere Energie, um klimaangepasstes Bauen, es geht um Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, Mobilität und vieles mehr. Das Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt bietet eine Plattform, um Fragen, Chancen und Herausforderungen der Stadt der Zukunft zu diskutieren.
Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie fördern den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Forschung.

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„2050 – Stadt meiner Träume“  - unter diesem Titel starten das Internetportal LizzyNet und das Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt  am 5. Mai einen bundesweiten Kreativ- und Schreibwettbewerb, der sich explizit an Mädchen und Frauen richtet.

Der  Wettbewerb rückt den weiblichen Blick in den Fokus: Wie stellen sich Mädchen und Frauen eine lebenswerte Stadt vor?  Wie müssten Städte aussehen, in denen es keine „Angsträume“ für Frauen und Mädchen gibt? Wie wollen sie in einer solchen Stadt wohnen, leben, arbeiten und „unterwegs“ sein?

Die Teilnehmerinnen werden aufgefordert, in die Rolle einer Städteplanerin  zu schlüpfen und Visionen für eine lebenswerte Stadt im  Jahr 2050 zu entwickeln.
Ob fiktive  Broschüren  für eine nachhaltige Selbstversorgerstadt oder Bilder einer frauenfreundlichen Stadtkultur – eingereicht werden können Texte aller Art, Bilder, Kunstwerke, Filme, und alle Formate, die sich im Internet darstellen lassen.

Einsendeschluss ist der 5. Oktober 2015. Eine Fachjury kürt die besten Beiträge, die mit hochwertigen Sachpreisen ausgezeichnet werden.

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Wissenschaftsjahr 2015 zum Themenjahr Zukunftsstadt erklärt.
Das Wissenschaftsjahr 2015 – Zukunftsstadt zeigt, wie die Forschung eine nachhaltige Entwicklung der Stadt ermöglicht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen und Wirtschaft kluge Lösungen für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen. Egal ob Klimaanpassung, Energiesicherheit, gute Arbeit oder das soziale Miteinander: die Antwort darauf muss auf kommunaler Ebene verwirklicht werden können. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie fördern den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Forschung.

Alle Informationen zum Wettbewerb gibt es unter:

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Stand: 5. Mai 2015