Kleiner Exkurs zur Batterie

Bei der herkömmlichen Batterie handelt es sich um ein Bauteil, mithilfe dessen es möglich ist, Energie zu speichern, die anschließend nach und nach als elektrischer Strom wieder abgegeben werden kann. Das Ganze basiert auf dem Ablauf von chemischen Reaktionen in ihrem Inneren.

Funktionsweise eines herkömmlichen Lithiumionenakkumulators
Ein Lithiumionenakku besteht aus zwei Elektroden, die durch einen nichtwässrigen Elektrolyten miteinander verbunden sind. Um die Leitfähigkeit dieses letzteren zu verbessern, können z.B. Salze, wie LiPF6  verwendet werden. Zwischen den beiden Elektroden befindet sich zudem ein Seperator, der die Sicherheit des Akkumulators gewährleistet (er schützt die Zelle z.B. vor dem Eintreten eines Kurzschlusses).Die Kathode (beim Entladevorgang die positive Elektrode) besteht bei den herkömmlichen Zellen meist aus Lithium-Metalloxid-Verbindungen, wie z.B. LiMn2O4 (Lithiummanganoxid). Die Anode (beim Entladen die negative Elektrode) momentan aus Graphit.

Das Prinzip dieses Akkumulators basiert auf der Verschiebung von  Lithiumionen. Wird für den Aufladevorgang eine Spannung angelegt,  fließen die Elektronen von der Kathode zur Anode. Zum Ladungsausgleich bewegen sich die Lithiumionen über den Elektrolyten ebenfalls zur Anode. Beim Entladevorgang passiert genau derselbe Vorgang nur einmal vollständig umgedreht. Die Lithiumionen fließen zurück zur Kathode, während sich die Elektronen über den äußeren Stromkreis zurückbewegen und dabei z.B. eine Lampe zum Leuchten bringen können.

Als grober Überblick sollte das erst einmal genügen.

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