Earth Day

Am 22. April feiert der Earth Day seinen 45. Geburtstag

Bild: LizzyNet

Alljährlich am 22. April findet weltweit in über 190 Ländern der Erde der Earth Day statt. Unter dem Motto "Global denken, lokal handeln" wollen die InitiatorInnen deutlich machen, dass es nicht nur um das momentane Wohlbefinden der Menschen geht, sondern um eine gesunde Umwelt und einen lebenswerten Ort für die Zukunft. Damit sollen die Visionen aus der Agenda 21 des UN-Erdgipfels von Rio de Janeiro 1992 in den Städten und Gemeinden am eigenen Wohnort verwirklicht werden. In Deutschland finden rund um den Earth Day schon den ganzen April vielfältige Aktionen statt. Eine große Zahl von Initiativen auf lokaler Ebene, in Wirtschaftsunternehmen, in den Gemeinden, in Schulen und an Universitäten, in Vereinen und Spontangruppen engagieren sich für den Earth Day nach dem Motto: "Every day is Earth Day".

Weltstars wie Leonardo DiCaprio, Jane Fonda, Hannes Jaenicke, Sigourney Weaver, Schauspieler aller Erdteile, umweltaktive Poltiker, führende Experten der UNO und Persönlichkeiten wie der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore, sowie zahlreiche Stiftungen sind Fürsprecher der weltweit stattfindenden Earth Day Aktionen.

Cradle to Cradle statt Cradle to Grave
In diesem Jahr feiert der Ehrentag für die Erde bereits seinen 45. Geburtstag, das Jahresthema 2015 ist "Cradle to Cradle" (von der Wiege zur Wiege). Diese Idee basiert auf einer maximalen nachhaltigen Ressourcennutzung, in der so produziert wird, dass mindestens gleichwertige, aber vor allem höherwertige Produkte aus "Abfall" erneut hergestellt und kreiert werden. Dadurch soll ein Kreislauf mit hoher Ingenieurskunst und Innovationskraft entstehen. Es geht dabei um Waren, die anstatt nach dem Gebrauch im Abfall zu landen, zurückgegeben und wiederverwendet werden sollen. Beim "Cradle to Cradle"-Prinzip zirkulieren Stoffströme für sämtliche Güter in technischen oder biologischen Kreisläufen. Eine Vision dabei ist, dass Verbrauchsgüter so umweltfreundlich hergestellt werden, dass man sie zum Beispiel bedenkenlos in den Kompost werfen könnte. Gebrauchsgüter hingegen sollten so produziert werden, dass sie wieder und wieder recycelt werden können, ohne dass sie an Materialwert verlieren. Produkte wie Waschmaschinen, Fernseher, ganze Häuser, Autos, Fahrräder sollten so produziert werden, dass sie ohne weiteres in andere technische Systeme zurückgehen könnten.

Unsere bisherige Produktionsweise funktioniert hingegen nach dem Prinzip "Cradle to Grave": Wir gewinnen das Rohmaterial z.B. Erdöl (cradle), verarbeiten es zu einem Produkt und nach einer bestimmten Nutzungsdauer landet es zur Entsorgung auf einer Deponie (grave). Zwar gibt es Ökobilanzen, die gewährleisten, dass dabei keine schädlichen Einflüsse auf die Umwelt auftreten, trotzdem werden dabei natürliche Ressourcen weiterhin erschöpft. 

"Wir wollen dazu beitragen, dass die Dinge, die wir tagtäglich benutzen, so beschaffen sein müssen, damit sie nie zu Müll werden. Man stellt Produkte her, die nicht krank machen, entwickelt Wohnen mit Lebensqualität anstatt langweilige, fantasielose Baugebiete. So zeigen wir, was einen positiven Fußabdruck ausmacht!" erklärt Earth Day Präsident Thomas Dannenmann und hofft: "Was heute Abfall ist, ist morgen wichtiger Nährstoff!"

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Quelle:

Autorin / Autor: Redaktion/ earthday.de - Stand: 22. April 2015
 
 

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