Der umweltfreundliche Schulalltag

Ein kleiner ökologischer Ratgeber von pfefferminztea

Egal, welchen Teil der Bundesrepublik wir unser Zuhause nennen, jetzt hat es auch die Letzten erwischt: für all diejenigen von uns, die nach wie vor die Bank drücken wollen oder müssen, beginnt nun wieder die Schule. Zeit also, sich für das neue Jahr mit Heften, Stiften und all dem anderen Kram auszurüsten, der den Unterricht vielleicht zumindest in logistischer Hinsicht ein wenig erleichtert.
Wer allerdings nicht nur darauf aus ist, den Einkauf möglichst schnell hinter sich zu bringen oder mit seinen neuen Sachen möglichst viel Eindruck zu schinden, sondern obendrein darauf achten will, dass er die Umwelt nicht allzu sehr in Mitleidenschaft zieht, der hat es oft nicht leicht. Die meisten von uns brauchen wohl kaum eine aktuelle Studie zu Rate zu ziehen, um zu bestätigen, dass viele Schreibwarenläden und Drogerien mit Produkten aus Recyclingpapier beispielsweise nur sehr spärlich ausgestattet sind, wenn überhaupt. Damit der Schulstart trotzdem reibungslos und umweltfreundlich über die Bühne gehen kann, hier ein paar Tipps von einer, die sich schon seit mehreren Jahren mit dem Thema nachhaltiges Schülerdasein beschäftigt, und dabei auf mehr als Recyclingpapier gestoßen ist.

Hefte und Co.

In den unteren Klassen bekommt man ja von den Lehrern noch des Öfteren vorgeschrieben, welche Hefte man zu kaufen hat, und dabei steht am Ende des Jahres nur zu oft die – für jemanden, der sich vorgenommen hat, möglichst wenig Abfall zu produzieren – frustrierende Erkenntnis, dass der Religionsunterricht eben doch nicht ganz gereicht hat, um ein Doppelheft zu füllen, oder im Mathe-Hausaufgabenheft aufgrund mangelnden Fleißes beim Erledigen der Aufgaben gähnende Leere herrscht. Manchmal lässt sich ein solches Heft dann im nächsten Jahr wiederverwenden, allzu oft aber wandert es doch in die Papiertonne oder bleibt als guter, aber nie umgesetzter Vorsatz im Regal liegen.

Umweltfreundlicher Ringordner
Aus diesem Grund ist die Angewohnheit älterer Schüler, irgendwann auf einen Ringordner umzusteigen, nicht nur praktisch – schließlich findet sich so alles an einem Ort – sondern auch umweltfreundlich. So wandert in die einzelnen Fächer nur das an Papier, was auch wirklich beschrieben wird, alles andere steht zum späteren Einsatz bereit. Wen es ärgert, dass so die aktuellsten Einträge immer obenauf liegen, anstatt dass man sich wie bei einem Heft nach hinten durcharbeitet, der muss sich nur angewöhnen, jedes mal die älteren Einträge umzublättern, bevor neuer Input eingeordnet wird. Und natürlich werden Blockblätter ebenso wie Heftseiten beidseitig beschrieben, alles andere schadet nicht nur der Kontinuität der Einträge, sondern ist auch die reine Verschwendung von Papier und Geld, schließlich braucht man auf diese Weise glatt doppelt so viele Seiten wie nötig.

Aus alt wird neu
Wer einen Order für mehrere Fächer führt, braucht natürlich Registerkarten – und auch, wenn sich mein persönliches Empfinden etwas gegen die Plastikvariante sträubt, letztendlich spielt es wohl keine große Rolle, ob diese nun aus Papier sind oder Plastik. Papier bietet die Möglichkeit, ein Recycling-Produkt zu wählen, Plastik ist dafür wohl länger haltbar – wer ganz sicher sein möchte, dass er mit seinem Verbrauch möglichst wenig Resourcen belastet, bastelt sich am besten selbst einen Satz Registerkarten, aus Materialien, die er bereits daheim hat. Ich beispielsweise habe eine altbackene, aber bereits vorbereitete Version zu Hause ausgegraben und für meinen Gebrauch etwas mit ausgeschnittenen, zum Fach passenden Bildern aufgepeppt.

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Autorin / Autor: pfefferminztea
 
 
 

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