Städte zu Gärten!

Heute ist der internationale Tag der Umwelt

Bild: Luise Weber

Schon überlegt, was ihr heute Gutes für die Umwelt tun könntet? Heute ist nämlich der internationale Tag der Umwelt und das diesjährige Motto lautet „Natur ganz nah - gut leben in der Stadt“. Mit diesem Motto wird der Tatsache Rechnung getragen, dass immer mehr Menschen in städtischen Räumen leben, in Deutschland sogar schon weit über drei Viertel der Bevölkerung. Und weil der Mensch nicht lange ohne Natur auskommen kann, werden  gut erreichbare Erholungsräume und Möglichkeiten, Natur auch in der Stadt zu erleben, immer wichtiger. Ein Trend, der die grüne Sehnsucht der Menschen belegt, ist zum Beispiel „urban gardening“. Das Gärtnern auf städtischen Dächern, in tragbaren Containern oder in Baulücken wird mittlerweile auf der ganzen Welt praktiziert. Auch unsere Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks steht voll und ganz hinter der Idee: „Urbane Gärten verbessern das Stadtklima, sie sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen, tragen zum Erhalt der Biodiversität bei und leisten einen Beitrag zur Grundwasserbildung. Sie sind aber auch Orte der Erholung und der Umweltbildung, sie können den nachbarschaftlichen Zusammenhalt und die Integration sozialer und kultureller Milieus fördern - kurz: das gute Leben in der Stadt.“

Grüne Städte sind auch sozial
Attraktive Grünräume in und nahe der Stadt haben laut Bundesministerium aber auch eine soziale Komponente, denn sie sorgen auch für mehr Gerechtigkeit. Denn Menschen mit wenig Geld können sich kaum leisten, in die grünen Vorstädte zu ziehen. Sie leben meist in städtischen Gebieten mit mehr Straßenverkehr, Lärm und schlechter Luft. Grund genug also, mehr in eine ökologische und soziale Stadtentwicklung zu investieren. „Wenn wir es in Deutschland schaffen, die Städte zu Zentren der ökologischen und der sozialen Entwicklung zu machen, dann werden andere Länder folgen können. Wie wir künftig die Städte und den ländlichen Raum bebauen, ob wir freie Flächen und lebenswerte Ökosysteme bewahren, wie wir Verkehr, Wohnen, Kultur und Arbeit miteinander verbinden, das wird zu einer Schlüsselfrage für eine weltweite nachhaltige Entwicklung,“ so Hendricks.

In Erinnerung an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm erklärte das Umweltprogramm der Vereinten Nationen Vereinten Nationen (UNEP) und später auch die Bundesrepublik Deutschland den 5. Juni zum jährlichen „Tag der Umwelt“. Weltweit beteiligen sich rund 150 Staaten mit unterschiedlichen Veranstaltungen, Aktionen und Maßnahmen an diesem Tag, der das Bewusstsein dafür stärken soll, dass es vor allem der Mensch selbst ist, der die Vielfalt und Stabilität der Umwelt bedroht.

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Autorin / Autor: Redaktion /Presemitteilung - Stand: 5. Juni 2014
 
 
 

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