Die total digitale Jury

Diese Frauen werden eure eingesandten Werke zum Wettbewerb "Total digital" begutachten und anschließend entscheiden, wer zu den Gewinnerinnen gehört

Michaela D. Brauburger

Michaela D. Brauburger ist als selbstständige Medienpädagogin und Online-Redakteurin mittendrin in der digitalen Welt. medien-sinnvoll-nutzen.de heißt ihr Programm und das ist auch der Ansatz, mit dem man die wunderbare Welt des WWW erkunden soll. Wer gut informiert ist und auch Gefahren und Risiken kennt, kann sich auf die spannende Reise begeben. Frau Brauburger informiert Schulklassen, Lehrkräfte und Eltern in zwei rheinland-pfälzischen Landesprogrammen zu Datenschutz, Cybermobbing und dem sicheren Umgang mit Internet und Smartphone. Vor ihrer Selbständigkeit engagierte sie sich als Koordinatorin der Ferienprogramme im Institut für Informatik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz insbesondere für Angebote für Mädchen. Darüber hinaus nahm sie als tasteMINT-Assessorin an verschiedenen Assessment-Verfahren teil.

Ihr Tipp an die Teilnehmerinnen
"Einer der faszinierenden Aspekte der digitalen Welt im WWW ist die Offenheit für Alle, das "Mitmach-Netz". Den Inhalt kannst du mitbestimmen und du entscheidest, was du der Welt mitteilen möchtest. Ob eine Begebenheit aus dem "echten Leben", Science Fiction oder Krimi: hinter jeder Idee steckt eine gute Geschichte, ein tolles Bild, ein spannender Film, ..."

Clarissa Henning

©  Hochschule der Medien

Clarissa Henning arbeitet im Institut für Digitale Ethik an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Dort beschäftigt sie sich mit Themen wie z. B. Datenschutz und Privatsphäre oder Entwicklungen der Kommunikation, Gesellschaft und des Individuums durch und in neuen Medien wie z. B. durch Facebook. Um die Themen rund um die digitale Gesellschaft mit Menschen aus ganz verschiedenen Fachbereichen diskutieren zu können, veranstaltet das Institut für Digitale Ethik regelmäßig Tagungen wie den Tag der Medienethik, der in diesem Jahr schon zum 13. Mal stattfindet.
Außerdem promoviert Clarissa Henning zum Thema "Das Modell Jugend im Film" an der Universität Passau, da sie neben ethischen Fragestellungen auch ganz besonders interessiert, wie gesellschaftlich wichtige Themen über die Jahrzehnte im Film verhandelt werden. Zuvor studierte sie Literatur- und Medienwissenschaft in Gießen und Kiel.

Das würde ihr gefallen...
"Da ich im Studium meine Liebe zur Sprache (und was man mit ihr für tolle Kunstwerke erschaffen kann) entdeckt habe, würde es mich besonders freuen, wenn die Texte vom sprachlichen Ausdruck und vom Stil etwas Besonderes haben - so dass man vielleicht sogar eine Ahnung davon bekommt, wie das Mädchen ist oder denkt, das den Text geschrieben hat. Mir gefällt es, wenn der Text nicht einfach nur eine witzige, spannende oder traurige Story erzählt, sondern darüber hinaus auch voll Fantasie und Kreativität steckt."

Jun.-Prof. Dr. Corinna Koch

Corinna Koch studierte Englisch, Französisch und Spanisch an der Ruhr-Universität Bochum, wo sie im Anschluss zudem im Bereich der Fremdsprachendidaktik promovierte. Seit dem Abschluss ihres Referendariats an einem Hattinger Gymnasium arbeitet sie als Juniorprofessorin für Französisch- und Spanischdidaktik an der Universität Paderborn. Eines ihrer aktuellen Forschungsinteressen ist die Comicforschung, so dass Superman, Astérix und Mafalda zu ihrem Alltag als Forscherin gehören. Auf verschiedenen Lehrerfortbildungen versucht sie derzeit Lehrer/innen davon zu überzeugen, dass Comics in jeden Fremdsprachenunterricht gehören! Corinna Koch besucht als Mitglied der Forschungsbörse auch Schulklassen oder Volkshochschulgruppen, um über die Nutzungsmöglichkeiten des Internets unter anderem für das individuelle Fremdsprachenlernen zu sprechen.

Darauf wird sie bei der Bewertung der Beiträge besonders achten:
"Ich freue mich auf viele kreative Texte von Mädchen und Frauen jeden Alters, in denen individuelle Sichtweisen auf ein "total digitales" Leben zeigen, welche Rolle digitale Medien in ihrem ganz persönlichen Alltag spielen. Besonders freuen würde ich mich über Texte von Mädchen, die auch die kritischen Seiten von Medien beinhalten, und über Texte von Frauen "im besten Alter", die – obwohl sie keine digital Natives sind – das digitale Fieber gepackt hat! Lasst eurer / lassen Sie ihrer Fantasie freien Lauf und überrascht / überraschen Sie uns mit einer kreativen Textsorte!"

Prof. Dr. Isabella Peters

© ZBW

Isabella Peters ist Professorin für Web Science an der ZBW - Leibniz-Informationszentrum für Wirtschaft und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Nach dem Studium der Germanistischen Sprachwissenschaft, Neueren Deutschen Literaturwissenschaft und Informationswissenschaft hat sie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in Informationswissenschaft promoviert. Schon im Studium hat sich Isabella Peters mit nutzergenerierten Inhalten im (Social) Web beschäftigt und z.B. den Sprachgebrauch in Blogs und Podcasts sowie den Nutzen von Social Tagging für das Abbilden und Suchen von Dokumenten im Internet untersucht. Im Rahmen ihrer Tätigkeit an der ZBW erforscht sie insbesondere den Einfluss von Social Media auf die Wissenschaft sowie die dadurch veränderten Arbeitsroutinen von Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern.

Das erhofft sie sich:
Durch den Wettbewerb erhofft sich Isabella Peters, zahlreiche Beiträge dazu zu lesen, wie Mädchen und Frauen das Web in ihrem Alltag nutzen, welche positiven oder auch negativen Erfahrungen sie mit dem Internet und seinen Produkten gemacht und welche Strategien sie entwickelt haben, um die Unzulänglichkeiten des momentanen Internets zu überwinden.

Silvia Stieneker

Silvia Stieneker (⚹1978) [Projekt Women edit, Wikimedia Deutschland e.V.] (MA) hat nach ihrem Studium (Germanistik, Anglistik, Pädagogik) als Journalistin und Online-Redakteurin in Bielefeld gearbeitet; heute ist sie als freiberufliche Texterin und Medienpädagogin in Berlin tätig. Für den Verein Wikimedia Deutschland e.V. leitet sie das Projekt "Women edit" – Mitmachangebote für Frauen. Sie versucht, insbesondere Frauen als neue Aktive für Wikimedia-Projekte wie zum Beispiel die Wikipedia, den Reiseführer Wikivoyage oder Wikimedia Commons zu gewinnen.

Ihr Tipp an die Teilnehmer/innen:
"Ich freue mich auf Beiträge, die verdeutlichen, dass das Internet tolle Möglichkeiten bietet, sich öffentlich zu politischen oder gesellschaftlichen Themen zu äußern. Noch nie war es so leicht, die eigene Stimme zu erheben und dann auch noch gehört zu werden. Diese Chance sollten viel mehr Menschen nutzen, darum fände ich motivierende und Mut machende Texte besonders schön."

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