Der erste Vernetzungsworkshop der Unternehmen

Am 12. September 2013 fand die erste Begegnung der Projekt-, Personal- und Marketingverantwortlichen in den Unternehmen statt

Neugierige Spannung machte sich im Technologie- und Gründerzentrum der Wege mbH Bielefeld breit, als die Personalleiterverantwortlichen am Morgen des 12. September 2013 zum ersten Vernetzungsworkshop des Projekts MINTrelation - Zukunftswerkstatt Technikberufe mithilfe eines mitgebrachten Gegenstandes ihre Arbeit und ihr Unternehmen vorstellten. Aus sieben beteiligten Firmen (Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG, Buschjost GmbH, Paul Hettich GmbH  & Co. KG, K A M M A N N  MASCHINENBAU GMBH, Herbert Kannegiesser GmbH, Lenze SE und POS Tuning Udo Voßhenrich GmbH & Co. KG) waren die Unternehmensvertreter/innen nach Bielefeld gekommen, um sich gegenseitig kennenzulernen und gemeinsam über erste Ideen zur Verbesserung der Unternehmenskultur in kleinen- und mittelständischen Unternehmen zu diskutieren.

Nach der Begrüßung durch Imke Rademacher (OWL MASCHINENBAU), der Projektleiterin Ulrike Schmidt (LizzyNet GmbH) und dem MINTrelation-Team, sowie einer ersten Kennenlernrunde folgte eine detaillierte Einführung in das Thema und den Ablauf des insgesamt dreijährigen Projekts, bei dem Schülerinnen und Studentinnen als potenzielle Nachwuchskräfte Unternehmen dabei unterstützen werden, ihr Profil als attraktiver Arbeitgeber zu schärfen. In einem von der Coacherin Bärbel Röpke-Stieghorst moderierten "World-Café" ging es dann sofort an die intensive Kleingruppenarbeit, bei der Fragestellungen rund um Unternehmens- und Arbeitskultur erörtert wurden. Drei Fragen standen dabei im Mittelpunkt der angeregten Diskussionen:

  • Wenn Sie an persönliche Erfahrungen der Jonglage von Leben und Arbeit denken, welche unternehmensinternen Bedingungen waren bzw. sind hilfreich für Sie für gutes Gelingen dieses Vorhabens?
  • Welche wichtigen Trends bemerken Sie schon jetzt, die sowohl auf technologischer als auch menschlichgesellschaftlicher Ebene zukünftige Arbeitswelt strukturell beeinflussen könnten?
  • Das Anliegen dieses Projektes ist es, moderne und gendergerechte Arbeitsplätze und -Kultur fördern zu wollen. Welche zukunftsweisenden Beispiele aus der Praxis dazu kennen Sie bzw. gefallen Ihnen?

Dabei wurde in den sehr engagierten Diskussionsrunden deutlich, dass die meisten Unternehmen bereits viele Schritte in Richtung gesunder, motivierender und gendergerechter Arbeitsplatz unternommen haben, es aber noch weiterer Anstrengungen bedarf, um gerade für junge Frauen ein attraktiver Arbeitgeber zu werden. Als "Baustellen"-Beispiele wurden genannt: passende Arbeitskleidung, Kommunikationsverhalten unter den Geschlechtern, gendersensibles Ausbildungsmarketing, Lebensphasenorientierte Flexibilisierung der Arbeitszeit ohne Beschneidung der Karrieremöglichkeiten etc.

Zum Abschluss waren die Workshop-Teilnehmer/innen aufgefordert, ihre Visionen noch einmal in einen kreativen Fokus zu bündeln: Sie sollten sich vorstellen, dass ihr Unternehmen 2016 (nach Abschluss des Projekts) positive Schlagzeilen als moderner, zukunftsweisender und gendergerechter Arbeitgeber macht in Magazinen (wie z.B. der Spiegel, VDI-Nachrichten, managerseminare oder Personalführung) und sich dazu einen passenden Slogan überlegen.

Die durch den fruchtbaren Austausch gewonnenen Eindrücke nehmen die Teilnehmer/innen des Workshops nun mit in ihre Unternehmen und lassen sie einfließen in die Vorbereitungen der in den kommenden Monaten folgenden Betriebserkundungen durch Schülerinnen und Studentinnen und die weiteren Zukunftswerkstätten.

Autorin / Autor: Redaktion MINTrelation - Stand: September 2013
 
 
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