Karneval

Neben Musik, Tanz, und Narrenfreiheit gehören Masken und Kostüme zum Karneval. Offensichtlich scheint es von je her ein Wunsch der Menschen zu sein, sich zu verkleiden und in die Rolle eines anderen zu schlüpfen.

Und als was geh ich?

„Ich geh als Prinzessin, ich geh als..." – tja, als was denn? Was gibt es denn für witzige Mädchenkostüme? Da muß man schon mal nachdenken... Ohne Werbung für einen Internet-Shop machen zu wollen, lässt sich trotzdem sagen, dass einige Kostüme häufig zu finden sind (und auch oft gut aussehen) wie z.B. Hexen, Geister, Gespenster und anderes gruseliges Zeug. Ebenfalls brauchbar sind Berufskostüme wie z.B. Krankenschwester, Politesse, oder - aus dem Themenfeld „reich und schön“ - die Prinzessin oder das Burgfräulein. Als Mädchen könnt ihr euch aber auch als Pippi Langstrumpf verkleiden. Oder ihr werft mal einen Blick in die Geschichte der Masken und Kostüme...

Narren, Schelme, Lustigmacher

Bereits zu vorchristlicher Zeit gab es die Possenreißer, die vor, zwischen und nach den Theateraufführungen auftraten. Stelzen, Holzschwerter, Buckel und Schwellköpfe ließen den Possenreißer lächerlich aussehen. Im Mittelalter waren es dann die Handwerksgesellen, die als Gaukler, Eierwerfer, Narren und Wasserspritzer ihr Unwesen trieben. Standardnarr (Narr= Gottesverleugner, Handlungsträger des Bösen) war der „Schalknarr“, ein „normaler” Mensch, dem „natürlichen Narren” – damit meinte man leider körperlich oder geistig behinderte Menschen! - nachgebildet: kahlgeschoren, ausgestattet mit der Narrenkappe (Gugel), d.h. Hahnenkamm, Eselsohren, Schelle und der geteilten Färbung der Kleidung (Miparti). Ergänzt wird der Standardnarr durch Teufel, Hexen und Riesen, den Repräsentanten der dämonischen Mächte, die in der civitas diaboli (Totenwelt) leben und als Weltverführer agieren.

Vertreter der bösen Welt sind auch die Träger von Fleckenkostümen, deren Flecken die äußerlichen Zeichen der menschlichen Sünden darstellen. Und dann wären da noch die Schönmasken, z.B. die barocken Weißnarren, die die Vergötzung des menschlichen Körpers vorführen, dem die Verderbtheit der Seele entspricht.
Im 17. Jahrhundert verbreitete sich dann der Maskentyp des Harlekin sehr schnell. Ihm zu Seite standen die etwas plumperen Figuren wie der „Hans Wurscht“, der „Bajazzo“ und der „Pierrot“.
Heute schlüpfen viele Menschen gerne in die Maske der „Gottesfeinde“ z.B. Teufel oder Hexe oder der „Feinde des Christentums“ z.B. Chinesenkostüme, Indianermasken, Cowboys.

Autorin / Autor: Claudia
 
 
 

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