Zeitungen austragen

Beliebt bei vielen "frisch gebackenen" Teenagern, doch was steckt dahinter?

Mein aller erster Job war Zeitungen austragen. Im Alter von vierzehn Jahren habe ich mich daran zum aller ersten Mal versucht. Meine Motivation damals war natürlich vor allem, mir ein wenig Geld dazu zu verdienen und erste Berufserfahrungen zu sammeln. Da man fürs Zeitungen austragen bereits ab 13 Jahren berechtigt ist, ist dieser Job bei vielen „frisch gebackenen“ Teenagern sehr beliebt – so erging es auch mir.
Ich wurde allerdings schon bald auf den Boden der Tatsachen zurück geholt, dass dieser Job nicht so einfach ist, wie man anfangs annimmt.

Der erste Nachteil lag darin, dass ich das Zeitungen austragen im Winter begonnen habe und ich deswegen manchmal dazu gezwungen war, auch bei Schnee und Eiseskälte die Zeitungen zu verteilen. Dies hat dann natürlich in etwa doppelt so lange gedauert und war noch dazu sehr viel anstrengender als bei gutem Wetter. Man sollte also unbedingt die unterschiedlichen Wetterbedingungen berücksichtigen, wenn man sich am Zeitungen austragen versuchen möchte.

Anspruchsvoll ist am Anfang auch, sich überhaupt im Verteilergebiet zurecht zu finden, denn selbst ich hatte Probleme damit, mich zu orientieren und bestimmte Adressen und Straßen (die mir bis dato unbekannt waren) ausfindig zu machen, obwohl mein Verteilergebiet mein eigener Wohnort war und ich dort bereits seit über zehn Jahren lebte. Viel Geduld und ein ausgeprägter Orientierungssinn können bei diesem Job also auch nicht schaden, denn obwohl die Tätigkeit häufig eher mit körperlicher Arbeit assoziiert wird, ist der Kopf dabei mindestens genauso wichtig.

Das Schöne an der Tätigkeit ist aber, dass einem bei Bedarf auch mal Freunde oder Familienmitglieder unter die Arme greifen können und dann macht die Arbeit auch gleich viel mehr Spaß und ist schneller erledigt.
Was man jedoch im Hinterkopf behalten sollte ist, dass man mit Zeitungen austragen keine Unsummen an Geld verdienen wird, da einem pro verteilte Zeitung Honorare im Wert von ca. 10 Cent ausgezahlt werden, die summiert dann den Monatslohn ergeben. Wie viel man verdient ist deswegen auch davon abhängig, wie groß das zugeteilte Verteilergebiet ist, denn ein großes Verteilergebiet bedeutet mehr Zeitungen und mehr Zeitungen bedeutet mehr Geld.

Zeitungen austragen ist für all die jenigen geeignet, die sich ihr erstes eigenes Geld verdienen möchten und für Jugendliche im Teenager-Alter, die nachmittags noch genug Zeit haben, diese Tätigkeit neben der Schule durchzuführen. Für alle über 16 Jahren würde ich den Job allerdings nicht empfehlen, da es ab diesem Alter viel geeignetere Nebenjobs gibt.


Altersbeschränkung: Ab 13 Jahren
Voraussetzungen: Für diesen Job solltest du auf jeden Fall zur aktiven Sorte Mensch zählen. Wenn du lieber den Bus nimmst als eine 2km-Strecke zu Fuß zurück zu legen, ist Zeitungen austragen vielleicht nicht das Richtige für dich. Auch ein angemessener Orientierungssinn und Geduld können bei diesem Minijob nicht schaden.
Bezahlung: Abrechnung erfolgt pro verteilte Zeitung für die man um die 10 Cent bekommt. Der Gesamtlohn ist dabei stark vom Verteilergebiet abhängig.
Bewertung: 2 von 5 Sternen

Autorin / Autor: Deniz Klarhorst - Stand: 6.05.2015
 
 
 

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