Judo

Der "Sanfte Weg" bei dem die Kraft des Gegners oder der Gegnerin durch geschickte Bewegungen ausgenutzt werden.

Was ist Judo?

Judo ist eine Sportart, die ihren Ursprung in Japan findet. Das Wort Judo bedeutet sinngemäß der "Sanfte Weg" oder auch "Siegen durch Nachgeben". Es sind keine "KraftmeisterInnen" gefragt, eher soll die Kraft des Gegners oder der Gegnerin durch geschickte Bewegungen ausgenutzt werden. Bei dieser Selbstverteidigungsart wurden zuerst gefährliche Techniken entfernt. AnfängerInnen lernen als Allererstes das richtige Fallen. Später folgen dann die ersten Wurftechniken und Haltegriffe. Auf dem Weg zum Judomeister oder zur Judomeisterin (Dan-TrägerIn) lernen die Trainingsteilnehmenden (Judoka, es gibt keine weibliche Form von dem Wort Judoka, deswegen rede ich immer von Judoka, damit sind beide Geschlechter gemeint) auch noch Hebeltechniken und Würgegriffe, die meistens "am Boden" augeführt werden. Judo wird nach festen und wohlüberlegten Regeln ausgeübt und auch in den Kämpfen ausgetragen. Ab den Gelbgurt kann der Judoka kämpfen.

Was benötigt man zum Judosport?

Judosport wird auf der Judomatte in der Trainingshalle ausgeübt. Die Judokas betreten barfuß die Judomatte (Tatami). AnfängerInnen benötigen in den ersten Wochen lediglich einen Trainingsanzug oder eine Jogginghose und ein weißes T-Shirt. Später braucht der Judoka einen Judoanzug (Judogi). Dieser besteht aus einer reißfesten Jacke und Hose sowie dem Judogürtel. Die Farbe des Judogürtels zeigt den Wissensstand des Judokas an.

Was hat das mit den Gürteln auf sich?

Der weiße Gürtel hält die Judojacke. Die erste Prüfung legt der Judoka also mit dem weiß-gelben Gürtel ab. Er muß die im Training erlernten Fallübungen, Haltegriffe und Würfe zeigen. Später folgen Gelb-, Gelb-Orange-, Orange-, Orange-Grün, Grün, Blau und Braungurt. Für die JudomeisterInnen (Schwarzgurte) gibt es die Dan-Grade, die teilweise durch Prüfung oder Verleihung erreicht werden.
Im Gegensatz zu Karate ist Judo kein Angriffssport, sondern eine Verteitigungsart, das heißt, man versucht den Gegner, die Gegenerin so "in die Stellung" zu bringen, dass man ihn/sie gut werfen kann.
In der Prüfung wird vom Judoka erwartet, dass er sein Prüfungsprogramm (Falltechnicken, Standprogramm, Bodenprogramm, Selbstverteidigungsteil ab den 14. Lebensjahr) ordnungsgemäß und möglichst fehlerfrei vor zwei PrüferInnen vorführt. Wenn das geklappt hat, ist man einen Gürtel "weiter".
Im Kampf tritt man gegen einen Gegner, eine Gegnerin meist aus einem anderen Verein an. Aber da gibt es auch "Bestimmungen". Der Judoka kämft gegen einen anderen gleichgeschlechtlichen Judoka, meist in dem selben Jahrgang und in einer gleichen Gewichtsklasse.

ALSO: JUDO IST ECHT COOL, UND FÜR JUNG UND ALT GEEIGNET ! EGAL OB DICK ODER DÜNN , PROBIERT`s MAL AUS !

Autorin / Autor: Judogirl - Stand: 22.November 2001