Verena Floßdorf - „Amerikaner küssen besser“

Eine junge Autorin über ihre Leidenschaft zum Schreiben

„Amerikaner küssen besser“
Fast gleichzeitig mit der Ankündigung, dass Rachel ein Geschwisterchen vor die Nase gesetzt bekommt, erfährt das Mädchen, dass es zu seiner Cousine Cheryl nach Chicago reisen darf. Rachel nutzt die Chance und fliegt über den großen Teich, auch den Mädchenschwarm der Schule, hinter sich lassend. Auf der anderen Seite lernt sie nicht nur einen Jungen kennen, doch Nick, mit dem sie eine sanfte Beziehung aufbaut, überzeugt sie mit seinen Küssen....

Engelsdorfer Verlag
ISBN: 3-86703-167-3

Über mich - Verena Floßdorf
Ich heiße Verena, werde am 8. Dezember 17 und komme aus NRW. Nach drei Jahren, in denen ich einer Menge Verlage meine Manuskripte angeboten habe, bin ich nun im Engelsdorfer Verlag verlegt worden. Der Erscheinungstermin für meinen Roman ist der 1. Dezember.

Mir hat das Schreiben und Ausdenken von Geschichten schon immer Spaß gemacht. Als ich neun war, schrieb ich mein erstes „Buch“ nieder. Damals bestanden diese „Bücher“ allerdings nur aus kleinen Schreibheften und sie waren noch nicht ganz so ausführlich. Die Idee zu meiner ersten Geschichte kam mir in der dritten Klasse, während eines Diktates. Es handelte von zwei kleinen Mädchen, die eine Schatzkarte gefunden hatten und sich auf die Suche nach diesem alten Piratenschatz machten. Allerdings verlief die Geschichte zum Ende hin ganz anders, als ich gedacht hatte und ich setzte mich zu Hause an den Schreibtisch und schrieb meine eigene Version davon auf. Aus der einen Geschichte wurden nach und nach mehrere und ich durfte sie sogar in der Klasse vorlesen und ausstellen. Schon damals waren alle davon beeindruckt und haben sich regelrecht darum gestritten, wer mein aktuellstes Büchlein als Erstes lesen durfte.

Mittlerweile haben meine Figuren an Kontur gewonnen und man kann sie sich nun richtig vorstellen. Hier und da finde ich immer noch ein paar Stellen, an denen gefeilt werden muss, und auch meine Freundinnen geben mir positive oder auch kritische Rückmeldungen.
Meine Eltern, Freunde, Verwandten und Bekannte sind begeistert von meinen Romanen, die bis vor kurzer Zeit nur in der Schublade lagen, und unterstützen mich in meinem Schreiben auch.

Das Konzept zu einem Buch passiert ganz plötzlich, wie eine Art Vision. Egal, wo ich mich gerade befinde, plötzlich kommt dieser Einfall und ich muss ihn sofort festhalten, damit ich ihn nicht wieder vergesse. Vor meinem inneren Auge läuft ein kleiner Film ab und ich versuche, alle Aspekte dieses Wissens zu Papier zu bringen oder in meinem Kopf zu speichern. Ich überlege mir einen so genannten „Plan“, konstruiere Ideen für Abläufe der Handlungen. Feile an spannenden Elementen, bei denen ich selber schon hin und wieder Gänsehaut und Herzflimmern bekommen habe – bis aus meinen Geschichten schließlich ein zusammenhängendes Buch ist. Lebendig mit viel Witz und Gefühl.
Man kann sich fantastisch in diese Welt hinein versetzen. Ich bringe meine eigenen Gedanken, Gefühle und Erfahrungen, die zwar mit einem kleinen Dreh verändert werden, zu Papier. Diese Bücher sind ein Teil meines Lebens und meiner Fantasie.

Auf den Rat meiner Freundin Leonie Viola Thöne hin, die selbst auch Schriftstellerin (Sängerin und Komponistin) ist, habe ich auch an Schreib- und Gedichtwettbewerben teilgenommen. Eines meiner Gedichte erscheint dieses Jahr in der Lyrik-Anthologie der Frankfurter Bibliothek (Brentano-Gesellschaft Frankfurt/M. MBH), die weltweit in den bedeutendsten Bibliotheken erscheint, wie z.B. der Wiener Staatsbibliothek, Schweizer und Französischer Nationalbibliothek und in der National Library of Congress Washington.

Diese Woche habe ich schon ein Interview für unsere städtische Zeitung gegeben und in den nächsten Wochen werden noch weitere für Lokal-Zeitungen und Radiosender folgen.
Zum Erscheinungstermin meines Buches werde ich außerdem in unserer Bücherei Signatur-stunden halten und im Januar eine Buchlesung veranstalten.

Autorin / Autor: Verena - Stand: 24. November 2006