Wahlen in den USA – hier erklären wir euch wie es zum Eintritt in das Weiße Haus kommt

Wollt ihr wissen wie das Amerikanische Wahlsystem funktioniert? Hier ein kleiner Überblick!

Es ist wieder soweit! In den USA hat der komplizierte und sehr lange Weg der Präsidentschaftswahl schon seit einigen Wochen wieder begonnen – und er ist noch lange nicht vorbei. Denn erst am 20. Januar 2013 wird der gewählte Präsident seinen Amtseid vor dem Kapitol abgeben. Wie ihr seht ist das erst in einem Jahr und bis dahin muss noch Einiges passieren!

Also los ging es schon vor gut einem Monat, um ganz genau zu sein am 3. Januar 2012. An diesem Tag begannen die Vorwahlen, in denen die Parteien in den USA – die Demokraten und Republikaner – in parteiinternen Wahlen einen Kandidaten auswählen. Einer von diesen wird dann den „Kampf“ mit dem aktuellen Amtsinhaber Barack Obama antreten.

Bei den Wahlen 2012/13 ist interessant, dass Obama, der zu der Partei der Demokraten (Democratic Party) gehört , versuchen möchte wieder gewählt zu werden und 2013 seine zweite Amtszeit im Weißen Haus beginnen will. Deswegen werden in diesen Wahlen die Demokraten keinen neuen Kandidaten mehr aussuchen. Doch die Republikaner schon – und die legen sich deshalb auch seit Wochen schon mächtig ins Zeug!

Die Vorwahlen sind ein komplexes Verfahren, das in jedem US-Staat und auch bei jeder Partei ein bisschen anders abläuft, aber generell kann man zwischen zwei Wahlarten unterscheiden:

  • Dem „Caucus“
    hier unterscheiden sich die Vorgänge der Republikaner und der Demokraten: Bei den Republikanern wird nämlich per Stimmzettel und Wahlurne abgestimmt, während sich bei den Demokraten die Unterstützer der einzelnen Kandidaten in kleinen Gruppen im Raum sammeln und dann die Anzahl der Personen in jeder Gruppen gezählt wird. Wenn ein Kandidat weniger als 15 Prozent erreicht, dann sind seine Stimmen ungültig und seine Anhänger müssen sich einem anderen Lager anschließen.
  • Den „Primaries“
    das ist das Verfahren, das in den meisten Bundesstaaten abgehalten wird. Hier wird einfach über die Kandidaten abgestimmt. Man unterscheidet bei diesem Verfahren noch zwischen:
      - Closed primaries: zu denen dürfen nur Wähler kommen, die bei der jeweiligen Partei registriert sind,
      - Open primaries: diese stehen allen eingetragenen Wählern offen.

Der erste Höhepunkt der Vorwahlen ist der "Super Tuesday" – dieses Jahr am 6. März. An diesem Tag werden in zehn US-Bundesstaaten gleichzeitig Vorwahlen abgehalten, deswegen ist das auch ein „super Dienstag“, weil sich an diesem Tag ziemlich viel entscheidet. :-)

Nach den Vorwahlen wird dann im August und September entschieden, welcher von den aus den Vorwahlen hervorgegangenen Kandidaten gegen den Amtsinhaber (Obama) antreten wird. Danach beginnt dann offiziell der Hauptwahlkampf zwischen dem Kandidaten der Republikaner und Barack Obama, dem Kandidaten der Demokraten.

Dies ist die 57. Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika und die findet dieses Jahr dann am 6. November statt.
Kurios hierbei: Die Wahl wird immer am Dienstag nach dem ersten Montag im November veranstaltet.

Am Nachmittag des 20. Januars 2013 kommen dann die Wahlen zu Ihrem Ende. An diesem Tag findet in Washington die Inauguration statt, in der der gewählte Präsident den Amtseid vor dem Kapitol ablegt.

Und in 4 Jahren geht dann alles nochmal von vorne los! :-)

Autorin / Autor: Elena Volbracht - Stand: 1. Februar 2012
 
 
 

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