Unser Leben in 35 Jahren

Einsendung zum Wettbewerb 2050 - Stadt meiner Träume von Luise, 14 Jahre

Habt ihr euch auch schon mal gefragt: "Wie wird unser Leben in 35 Jahren aussehen?" Es wird wahrscheinlich vieles beim Alten bleiben, doch durch technologische Fortschritte wird sich auch einiges verändern. Besonders wichtig sind folgende Aspekte in meiner Planung für das Jahr 2050: Kinder und Familienfreundlichkeit, Kinderbetreuung, Aus und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Zuerst möchte ich auf die Kinderbetreuung eingehen. Diese fängt in der Familie an, wo die Kinder ein Jahr lang Zuhause von den Eltern betreut werden. Beide Elternteile befinden sich in einer bezahlten Elternzeit.
Danach geht es in eine Kindertagesstätte. Dort werden Kinder bis zu drei Jahren höchstens sechs Stunden betreut. Das heißt, es ist gesetzlich festgelegt, dass die Eltern höchstens sechs Stunden arbeiten dürfen. Ein Erzieher /eine Erzieherin beaufsichtigt maximal 3 Kinder, somit kann man besonders auf verschiedene Bedürfnisse der Kinder eingehen. Wenn ein Erzieher oder eine Erzieherin sich mit einem Kind alleine beschäftigt, wird der "IKÜ" (Intelligente Kinder Überwacher) eingesetzt. Dieses ist ein Roboter, der im Falle einer Notsituation einen Alarm auslöst, sodass der Erzieher reagieren kann. Der IKÜ wird auch im Kindergarten eingesetzt.
Im Kindergarten sind Kinder im Alter von 3 Jahren bis zur Einschulung. In dieser Einrichtung wird das Lernen spielerisch vermittelt, Sport im Freien durchgeführt sowie eine spezielle Förderung für Kinder angeboten. Ein Erzieher /eine Erzieherin betreut höchstens 6 Kinder. Durch die kleinen Gruppen werden die Kinder bestmöglich auf die Schule vorbereitet. Die Ausstattung des Kindergartens beinhaltet einen Spielplatz , Spielmöglichkeiten, Spielgeräte, altersgerechte Lehrmittel, eine Schwimmhalle und einen altersgerechten Medienraum. Die Schwimmhalle bietet den kleinen schon die Möglichkeit das Schwimmen zu erlernen. Aber auch Spiel und Spaß im Wasser sollten dabei nicht fehlen. Für die Kinder ,die vor der Einschulung stehen ,wird eine Medienstunde angeboten,wo sie altersgerechten Aufgaben bearbeiten können.
Die Kinderbetreuung in der Kindertagesstätte und im Kindergarten ist kostenfrei für die Eltern. Familie und Beruf sind gut vereinbar, da die Eltern freigestellt werden für die Erziehung der Kinder im ersten Lebensjahr, im Krankheitsfall der Kinder und in der schulfreien Zeit.
Nach dem Kindergarten geht es in die Schule. Dort wird an drei Tagen der Unterrichtstoff durch Lehrer vermittelt und an zwei Tagen wird in Lerngruppen gearbeitet . In diesen Lerngruppen werden die Themen von den Schülern frei gewählt und oft mit Wandertagen und Exkursionen verbunden. Der Arbeitsplatz jedes Schülers ist ausgestattet mit einer Schreibunterlage, einem ausklappbaren Computer und einem Scanner. Die Mitschriften des Unterrichtes werden mit dem Scanner gescannt und gelangen somit gleich auf den Computer und das E- book für Zuhause. Dafür muss die Datensicherung und Manipulationssicherung sehr hoch sein. Speziell an Fremdsprachen besteht ein großes Angebot. Für Grenzregionen wird die Sprache des angrenzenden Landes anboten. Die Kinder erlernen die Fremdsprache durch ein spezielles Sprachprogramm auf dem Computer. Dieses Programm ist spezifisch auf jeden einzelnen Schüler ausgerichtet sowie auf die Sprache die er lernen will. Die Schulausstattung enthält Spiel-Sport und Freizeitmöglichkeiten, Freiflächen, eine Turnhalle, eine Schwimmhalle sowie Whiteboards in jedem Raum. Für jeden Schüler besteht nach Unterrichtsschluss eine direkte Fahrverbindung nach Hause .
Nach dem Schulabschluss kann man ein Studium oder eine Berufsausbildung absolvieren. Wenn man in der Nähe keinen Studienplatz oder Ausbildungsplatz erhält, stehen den Studenten und Auszubildenden finanzielle Mittel für  Wohnraum zur Verfügung.
Städte und Dörfer sind  kinder- und familienfreundlich gestaltet. So gibt es in jedem Ort Spielplätze mit gut ausgestatteten Spielgeräten. Für die Jugendlichen werden in Jugendclubs Freizeit-und Sportaktivitäten angeboten.
Für die ganze Familie gibt es Freizeitmöglichkeit wie zum Beispiel: Kino, Theater und Opernhäuser. Um dorthin zu kommen stehen  Züge als öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung. Diese fahren mit einer Geschwindigkeit von 300 km/h und bringen einen somit schnell ans Ziel. Auch in der Zukunft sind Autos auf den Straßen nicht wegzudenken. Diese sind jedoch mit Sicherheitssystemen ausgestattet, dass eine unfallfreie Fahrt gewährleistet wird.

Zurück

Autorin / Autor: Luise, 14 Jahre