Vision 2050 - So sieht meine Stadt aus

Einsendung zum Wettbewerb 2050 - Stadt meiner Träume von Natascha, 42 Jahre

Im Jahre 2050 die Luft ist rein und klar, ein  Ort zum Wohnen und Wohlfühlen. Kein Smog, keine negativen Ozonwerte beeinflussen die Gesundheit. Die Menschen sind kerngesund und können aus eigener Kraft ihr Leben bestreiten. Niemand schreibt ihnen vor, wie sie was zu machen haben. Die Stadt ist ein Ort der Ruhe und Vollkommenheit, wo jeder jeden leben lässt wie er mag. Riesige Wohnblocks sind aus dem Stadtbild verschwunden. Da die Preise erschwinglich sind und die Bewohner in Reichtum baden, kann sich jeder ein Haus leisten, die die Straßen säumen. Die Häuser sind groß und geräumig, wo sehr viel Platz herrscht. Hinter dem Haus halten sich die Bewohner Hühner, legen ihre eigenen Plantagen an und leben von ihrem eigenen Garten.

Niemand muss mehr hungern, kein Kind, kein Erwachsener und älterer Mensch. Jeder hat genug zu Essen. Ältere Menschen werden zu Hause gepflegt, müssen nicht mehr in die Pflegeheime, die mittlerweile abgeschafft wurden. Autos werden nicht mehr gebraucht und zieren die Straßen nicht mehr. In der Stadt gibt es nur noch Ruhe und Stille, die jeder Bürger genießt. Die Straßen sind nicht geteert, sondern lediglich gepflastert.

Kinder können gefahrlos auf den Straßen spielen, ohne Angst haben zu müssen überfahren zu werden. Ihre Schulen sind klein und mit einer handvoll Schülern. Jedes Kind schöpft seine Kreativität voll und ganz aus. Der Lehrer hat für jeden seiner Schüler Zeit, braucht nicht mehr 25 Schüler auf einmal betreuen, sondern hat lediglich eine Handvoll Kinder. Dafür gibt es mehrere Klassenräume, um es ihnen auch leichter zu machen. Jedes Kind erhält die Chance, nach seiner eigenen Geschwindigkeit zu lernen. Niemand wird in Stress versetzt, sie lernen in aller Ruhe ihren Stoff. Ein Sitzenbleiben ist nicht mehr möglich, denn die Kinder lernen ihren Stoff trotz alldem. Kein einziges Kind wird gehänselt. Sie spielen friedlich miteinander, helfen sich gegenseitig bei Problemen und treten den Pfadfindern bei. Kein Kind muss sich vor Gewalttaten fürchten, sie dürfen gewaltfrei durch das leben gehen.

Viele Tierarten siedeln sich hier an, leben hier, ohne Gefahr zu laufen, getötet zu werden. Die Menschen wollen kein Fleisch essen. Sie haben ihre Freude an lebenden Tieren, erforschen sie auf sanfter Art und Weise. Kein Tier muss sein Leben lassen wegen der Forschung. Ihr Verhalten wird von den Menschen beobachtet, so lernen sie viel mehr von den Tieren als auch von der Natur selbst.

Auf der Arbeit herrscht kein Stress, Überstunden gehören längst der Vergangenheit an. Für die Aufträge haben die Mitarbeiter Unmengen an Zeit. Niemand soll wegen der Arbeit krank werden. Die Krankheitstage sind ausgerottet, weil die Chefs ihnen ihre Ruhepausen gönnen und stets darauf achten, dass jeder genug Pausen erhält und die Mitarbeiter dies auch machen. Niemand muss die Arbeit mit nach Hause nehmen, denn die Privatsphäre wird geschützt. Die Mitarbeiter brauchen Kündigungen nie mehr fürchten.

Smartphones, Telefone oder Fernseher sind verschrottet worden. Die Menschen treffen sich in den Kneipen, um zu reden und von ihrem Tag zu erzählen. Ihnen geht es nicht um das Trinken an sich. Es geht um das gemütliche Beisammensein. Um sich auszutauschen und um Spaß zu haben. Alkohol hat einen geringen Stellenwert. So gibt es keine Gewalttaten mehr. Sie leben länger, friedvoller und gesünder als heute. Kriege gehören für die Stadt endgültig der Vergangenheit an. Die Stadt als auch die Menschen haben Frieden mit sich und der Welt geschlossen.

So stelle ich mir meine Stadt vor. Eine Stadt, die in aller Stille lebt und niemand mehr Angst haben muss. Ich sehne mich nach so einer Stadt und vielleicht wird es eines Tages auch geschehen, dass die Menschen zu ihren Ursprüngen zurückkehren.

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