Wenn Zukunft beginnt

Shirine war beim Jugendintegrationsgipfel in Berlin und erzählt euch von ihrem "ganz persönlichen Gipfel".

Ich gehe durch den unscheinbaren Hintereingang ins Auswärtige Amt, durch die Sicherheitskontrolle, dann eine Treppe hoch. Einen letzten Blick werfe ich nach draußen. Nein, das schöne Mai-Wetter werde ich heute nicht genießen können. Um mich für meine Generation stark zu machen, bin ich heute hier, auf dem 2. Jugendintegrationsgipfel der Bundesregierung.


Ein Jahr lang Arbeit an Zielen

Der Jugendintegrationsgipfel ist Teil des Nationalen Integrationsplanes, den die Bundesregierung im Juli letzten Jahres veröffentlicht hat. Zehn Arbeitsgruppen hatten ein Jahr lang daran gearbeitet. Mehr als 400 konkrete Ziele haben sie für die kommenden Jahre formuliert. Im Herbst werden Bund, Länder, Kommunen, Verbände, Kirchen, Gewerkschaften und Migrantinnen und Migranten ihre eigene Arbeit auf den Prüfstand stellen und sich selbst fragen: Was haben wir geschafft? Woran müssen wir arbeiten?


Heute sagen wir den Mächtigen dieses Landes, wo es langgehen soll

Und heute? Heute geht es um unsere Vorstellungen, Ideen und Pläne. Heute sagen wir den Großen und Mächtigen dieses Landes, wo es langgehen soll. Ich beobachte, wie immer mehr junge Menschen den hellen Saal betreten. Jeder weitere Teilnehmer scheint ein wenig mehr Spannung in den Raum zu tragen. Was kommt da auf uns zu? Was wird der Tag uns bringen?


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Müdigkeit hat keine Chance

Autorin: Shirine Issa - Stand: 7. Mai 2008
 
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