Im nächsten Jahr Perfektionistin?

Studie zeigt Vorsätze für 2011

Im nächsten Jahr werde ich vernünftiger sein, sparsamer, hilfsbereiter und mich natürlich viel gesünder ernähren – geht das eine Jahr dem Ende zu, werden fleißig Vorsätze für das kommende gemacht. Fast jede/r Dritte hat schon einmal gute Vorsätze für das nächste Jahr gefasst. Das geht aus eine Forsa-Umfrage unter rund 3000 Personen im Auftrag der DAK hervor.

Demnach hätten 59 Prozent der Deutschen im neuen Jahr gern weniger Stress. Aus der Studie lässt sich erkennen, dass speziell in der jungen Generation der 18- bis 29-Jährigen gute Vorsätze weit verbreitet sind. Hier steht mehr Zeit mit Familie und Freunden ganz oben auf der Liste. Viele Befragte wollen dazu mehr Sport treiben und sich gesünder ernähren. Trotz der augenscheinlich überstandenen Wirtschaftskrise wollen speziell die jungen Menschen noch sparsamer im Jahr 2011 sein. 53 Prozent dieser Generation wollen im kommenden Jahr weniger Geld ausgeben.

Am Ende kommt doch nicht alles anders

Glaubt man den Ergebnissen der Studie, so hält die Hälfte aller Deutschen mit guten Vorsätzen diese auch länger als drei Monate durch. Auch zeigt sich, dass Frauen dabei willensstärker sind als Männer. 52 Prozent aller weiblichen Befragten erreichen ihre Ziele. Bei den Männern sind es lediglich 47 Prozent.

Ebenso scheint es regionale Unterschiede in der Willensstärke der Menschen zu geben. In Schleswig-Holstein und Brandenburg hält man sich überdurchschnittlich häufig an die Vorsätze. Anders scheint das in Sachsen zu sein. Die BewohnerInnen dieses Bundeslandes erreichen am seltensten die selbst gesteckten Ziele, dicht gefolgt von den Bewohnern Sachsen-Anhalts und Bayerns.

Autorin / Autor: Redaktion/ Pressemitteilung - Stand: Freitag, 17. Dezember 2010