Achtung, Sturzflug

Studenten weisen nach: Batman kann gar nicht fliegen

Damit hätten die Filmemacher von „Batman Begins“ wohl nicht gerechnet. Vier Physik-Studenten der britischen Universität von Leicester haben sich mit den Flugfähigkeiten des Fledermausmannes auseinander gesetzt und sind zu dem Schluss gekommen: Batman könnte im realen Leben gar nicht fliegen. Der Grund: sein zu kleiner Umhang. Seine 4,70 Meter Flügelspannbreite reichten nicht aus, um wie im Film elegant von Wolkenkratzern zu springen und sanft auf dem Boden zu landen. Würde Batman damit von einem 150 Meter hohen Gebäude springen, so könne er mit seinem Umhang wohl 350 Meter weit gleiten. Danach würde er aber mit einer Geschwindigkeit von 110 km/h auf dem Boden aufprallen, so die Berechnung der Studenten in ihrer Studie mit dem Titel "Flugbahn eines Batmans im freien Fall", die sie im „Journal of Special Physics Topics“ veröffentlicht haben.

Eine Lösung, wie Batman den Sprung von Wolkenkratzern überleben könnte, haben die pfiffigen Studenten auch parat. Sie empfehlen Batman, seinen Umhang auf das Doppelte auszuweiten, so dass er in etwa die Größe eines Drachenfliegers besitzt. Auch denkbar, aber weniger Batman-like, wäre ein Fallschirm oder ein Flügel-Anzug mit  Düsenantrieb, der ihn in der Luft hält.

Wie es im echten Leben funktioniert, hat der Brite Gary Connery vor kurzem vorgemacht. Mit einem Flügelanzug überlebte er einen waghalsigen Sprung aus 730 Metern Höhe. Allerdings landete er nicht ganz so elegant wie Batman im Film auf Asphalt-Boden, sondern gut gepolstert in 18.000 Pappkartons.

Die Studenten hatten, wie sie schreiben, jedenfalls Spaß daran, ein etwas anderes und kreativeres Thema physikalisch anzugehen und auf Alltagstauglichkeit zu testen.

Uns stellt sich bei weiterem Nachdenken, die Frage, ob sich Rapunzels Haar tatsächlich zum Hochklettern eignet, ob man sich wie Spiderman mit Fäden von Hochhaus zu Hochhaus hangeln oder irgendwann von einem an einen anderen Ort beamen kann.

Aber lassen wir den Filmemachern doch einfach mal ihre Fantasie und finden uns damit ab, dass nicht alles, was auf der Leinwand möglich ist, auch im Alltag möglich sein muss ;-).

Die Studie im Netz

Autorin / Autor: Redaktion; - Stand: 11. Juli 2012
 
 
 

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