Industrieelektriker/-in

Zweijährige Ausbildung in einem Elektroberuf

Foto: BIBB

Die zweijährige Ausbildung zum Industrieelektriker/zur Industrieelektrikerin stellt zusätzlich zu den 3,5-jährigen Elektroberufen ein Angebot zur Ausbildung für Betriebe und Jugendliche dar. Betriebe können so Fachkräfte für Aufgaben in der Produktion ausbilden. Den Jugendlichen eröffnet der neue zweijährige Beruf die Möglichkeit zu einem schnellen Facharbeiterabschluss. Die Ausbildungszeit zum Industrieelektriker/zur Industrieelektrikerin kann abhängig von der gewählten Fachrichtung und bei gemeinsamem Interesse von Ausbildungsbetrieb und Auszubildendem angerechnet werden. Jugendliche können die Ausbildung dann in den 3,5-jährigen Elektroberufen fortsetzen.

Was macht eine Industrieelektrikerin denn?

IndustrieelektrikerInnen werden in den Fachrichtungen Betriebstechnik sowie Geräte und Systeme ausgebildet. Sie bearbeiten, montieren und verbinden mechanische Komponenten und elektrische Betriebsmittel. Dabei messen und analysieren sie elektrische Funktionen und Systeme, beurteilen die Sicherheit von elektrischen Anlagen und installieren und konfigurieren IT-Systeme. IndustrieelektrikerInnen sind Elektrofachkräfte im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften.

IndustrieelektrikerInnen der Fachrichtung Betriebstechnik installieren zudem elektrische Systeme und Anlagen und führen Wartungsarbeiten durch. Berufliche Tätigkeitsfelder liegen hier in Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie, im Anlagenbau sowie bei Energieversorgungsunternehmen. In der Fachrichtung Geräte und Systeme stellen sie dagegen überwiegend elektronische Komponenten sowie Geräte und Systeme nach Kundenanforderungen her und nehmen diese in Betrieb. Sie arbeiten insbesondere in der Produktion der Elektroindustrie sowie der Informations- und Kommunikationstechnik.

Weitere Informationen zum Ausbildungsberuf "Industrieelektriker/-in":

Autorin / Autor: Redaktion - Stand: September 2009