Skype - Telefonieren übers Internet

Keine Zukunftsmusik mehr, sondern alltagstauglich

Wenn wir ein paar Jahre zurück in die Vergangenheit schauen, hätte es vielleicht noch niemand für möglich gehalten.....aber wenn wir ein paar Jahre in die Zukunft schauen, wird es vermutlich gang und gäbe sein - die Internettelefonie.

Wie funktioniert denn das?
Skype ist ein sogenanntes "Voice over IP" kurz VoIP-Programm und funktioniert grundsätzlich wie folgt:

  • Dein Computer nimmt deine Stimme über das Mikrophon, in das du sprichst, auf und wandelt diese Informationen in einzelne kleinere Datenpakete um.
  • Diese Datenpakete werden dann über das Internetprotokoll zum jeweiligen Empfänger-Computer gesendet - genauso wie, wenn du eine E-Mail verschickst.
  • Der Empfänger-Computer setzt die ankommenden Datenpakete dann wieder zusammen und verwandelt die Daten wieder in Sprache, die über einen Lautsprecher ausgegeben wird.

Peer-To-Peer-Prinzip

Weiterhin verwendet Skype aber noch eine andere Technik, die sich "Peer-To-Peer" (P2P) nennt. Dies kommt aus dem englischen und bedeutet soviel wie "von gleich zu gleich". Die "Peer-To-Peer"-Verbindung ist also eine Verbindung bei der alle Rechner, die miteinander kommunizieren, gleichgestellt sind und es keinen Hauptrechner (Server) gibt, der die Kommunikation leitet.

Die Datenpakete, die aus deiner Stimme gemacht werden, werden nämlich direkt zu dem anderen PC weitergleitet, mit dem du kommunizierst. Teilweise werden die Pakete auch über die PCs anderer Skype-NutzerInnen weitergeleitet.

Aber - und das ist der entscheidende Unterschied - es gibt keine zentralen Server, zu denen dein PC die Daten erst sendet und von wo aus sie dann zur Empfängerin weiter versendet werden.

Und weil Skype diese "Peer-To-Peer"-Technik nutzt, können die Telefon-Gespräche in Echtzeit und sehr guter Qualität übertragen werden, was bei den meisten Voice-over-IP-Lösungen bisher nicht der Fall war.

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Autorin / Autor: Linus - Stand: 26. Februar 2007