Bilder und Farben

  • 4. Tipp: Bildersprache
    Faustregel für eure Bild-Dateien: Für Grafiken mit klaren Konturen oder animierte Grafiken nehmt ihr als Komprimierungsformat GIF. Für Fotos verwendet ihr JPEG. Beachtet bei der Verwendung von Fotos, dass der Bildschirm nur 72 dpi darstellen kann. Es bringt also nichts, ein Foto mit 300 oder gar 600 dpi zu scannen, damit die Qualität besser wird. Das macht nur Sinn, wenn die Grafik gedruckt werden soll. Wenn ihr ein mit 300 dpi gescanntes Foto in Originalgröße auf eine Website stellt, bekommt ihr ein riesengroßes Bild mit hohen Ladezeiten. Ein Foto sollte auch nicht breiter sein als 400 Pixel, denn die Bildschirmauflösung der meisten UserInnen beträgt durchschnittlich nicht mehr als 800 x 600 Pixel. Wollt ihr eine Bildergalerie online stellen, könnt ihr erst mal kleine Vorschaugrafiken zeigen. Dazu verkleinert ihr das Originalbild und speichert das Ergebnis als so genannten "Thumbnail" ab. Ein Link unter dem Vorschaubildchen verweist dann auf die Originalgrafik. Achtung: es reicht nicht, die Originalgrafik mit den Parametern HEIGHT und WIDTH im Browser klein zu zoomen! Diese Größenangaben dienen nur dazu, das Laden einer Seite zu beschleunigen, weil der Browser weiß, wie viel Platz er für die zu ladende Grafik reservieren muss.
  • 5. Tipp: Alles so schön bunt hier ?!
    Farben sind ein wichtiges Stilmittel, werden aber leider oft verwendet, wie die Zutaten für einen schlechten Eintopf. Natürlich ist gutes Design Geschmackssache, aber es gibt auch klare Regeln, wie zum Beispiel die Harmonielehre. Geht mit den Farben nicht wahllos um: Pastelltöne und Knallfarben passen nun mal nicht so gut zusammen, rote Schrift auf blauem Grund ist extrem unfreundlich zu den Augen usw. Wollt ihr ein farbiges Bild als Hintergrund einsetzen, solltet ihr die gleiche Hintergrundfarbe wählen; und die wiederum darf nicht die gleiche sein wie die Textfarbe, denn sonst sieht man gar nichts, bis das Bild geladen ist. Hintergrundgrafiken sind dann am schönsten, wenn sie nicht auffallen. Ihr wollt doch sicher nicht, dass eure Homepage wie eine Küche mit Blümchentapete oder ein gekacheltes Bad aussieht... Schwarze und weiße Hintergründe sind auch nicht unbedingt die sehnerv-freundlichste Lösung. Da der Bildschirm selbst leuchtet, erscheinen Farben hier viel intensiver als auf dem Papier, und deshalb sind Kontraste einfach anstrengender für die Augen.

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Autorin / Autor: Rosi Stolz - Stand: 11. Februar 2002