"Frei und gleich an Würde und Rechten"

Am 10. Dezember ist der Internationale Tag der Menschenrechte

Bild: LizzyNet

Wenn euch heute in den Nachrichten besonders häufig Worte wie Folter, Krieg, Diskriminierung, Freiheitsentzug, Gewalt und Ungerechtigkeit über den Weg laufen, liegt es vermutlich daran, dass am 10. Dezember der Tag der Menschenrechte begangen wird, der uns eigentlich daran erinnern soll, dass all diese Schrecklichkeiten nicht mehr passieren dürften. Das Datum fällt auf den Tag, an dem die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (10. Dezember 1948) von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Und sie war die erste Menschenrechtserklärung, die international gültig sein sollte, weil die Vereinten Nationen dafür sorgen wollten, dass solche menschenverachtenden Taten wie sie im Hitler-Deutschland geschehen waren, nie wieder auf der Welt geschehen. Gut - wie wir alle wissen, schützt die Unterzeichnung eines Papiers - und sei es auch noch so wahr und gut - nicht davor, sich doch wieder in Unmenschlichkeit zu verstricken und Rechte mit Füßen zu treten.

Die Vision der Menschheit: Eine friedliche und freie Welt

Dabei würde jede und jeder diese wunderbaren Menschenrechte für sich persönlich in Anspruch nehmen wollen: das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit
den Schutz vor Folter, Menschenversuchen, vor Zwangssterilisation und Zwangskastration, Schutz vor Körper- und Prügelstrafen oder den Schutz vor entwürdigender oder erniedrigender Behandlung. Auch das Recht auf Freiheit, Eigentum und Sicherheit der Person, die Unverletzlichkeit der Wohnung, Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit, Reisefreiheit, Meinungs- und Versammlungsfreiheit oder das Briefgeheimnis sind Grundrechte, auf die wir nie im Leben freiwillig verzichten würden. Und dennoch schauen viele weg, wenn diese Rechte Menschen in anderen Ländern (häufig Länder, aus denen die Menschen fliehen)oder auch Menschen in unserem Land (eines der Länder, wohin die Menschen fliehen) verwehrt werden.

Deshalb ist es nicht übertrieben, wenn einmal im Jahr weltweit daran erinnert wird, dass die Vision der Menschheit eine friedliche und freie Welt ist, in der alle Menschen diese Grundrechte wahrnehmen können.

Deshalb zeigen wir euch hier, was der Generalsekretär Ban Ki-Moon zum internationalen Tag der Menschenrechte erklärt hat:
"Am Internationalen Tag der Menschenrechte erheben wir unsere Stimme. Wir prangern Regierungen an, welche die Rechte von einzelnen Personen oder Gruppen einschränken. Wir erklären, dass die Menschenrechte für uns alle gelten, zu jeder Zeit: Unabhängig davon, wer wir sind oder woher wir kommen, unabhängig von unserer Klasse, Meinung oder sexuellen Orientierung. Dies ist eine Sache der individuellen Gerechtigkeit, sozialer Stabilität und des globalen Fortschritts.
 
Die Vereinten Nationen schützen Menschenrechte, denn das ist unsere stolze Mission. Und wenn Menschen ihre Rechte in Anspruch nehmen können, führt das zu Wirtschaftswachstum, und es herrscht Frieden. Menschenrechtsverletzungen sind weit mehr als persönliche Tragödien. Sie sind Warnzeichen, die mitunter vor größeren Krisen warnen.
 
Die “Human „Rights Up Front“-Initiative der Vereinten Nationen ist bestrebt, diese Alarmzeichen ernst zu nehmen. Wir verfolgen diese Verletzungen, bevor sie zu massenhaften Gräueltaten und Kriegsverbrechen werden. Jeder Einzelne kann den Kampf gegen Ungerechtigkeit, Intoleranz und Extremismus vorantreiben.
 
Ich rufe die Staaten dazu auf, ihre Pflicht, die Menschenrechte an jedem Tag des Jahres zu beschützen, in Ehren zu halten. Ich rufe die Menschen dazu auf, ihre Regierungen zur Rechenschaft zu ziehen. Und ich fordere besonderen Schutz für Menschenrechtsverteidiger, die mutig unserem gemeinsamen Ziel dienen.
Lassen Sie uns gemeinsam auf die Schreie der Ausgebeuteten antworten und die menschliche Würde für alle aufrecht erhalten."

Ihr wisst jetzt, was zu tun ist, oder? ;-)
 

Autorin / Autor: Redaktion - Stand: 10. Dezember 2014
 
 
 

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