Music Recorder-Studio

Einfache Bedienung, schneller Erfolg und  das alles ohne musikalische Vorkenntnisse.

Einmal selbst Musikproduzent sein und Beats, Drums und Vocals zu neuen Superhits zusammen mixen – das schaffst du mit links dank dem Music Recorder Studio von bhv.

*Installation*
Die Installation ist kinderleicht: nach dem Einlegen der CD startet das Installationsprogramm automatisch und führt idiotensicher durch den Installationsprozess. Nur das Übertragen der Loop-Library dauert etwas länger. Einmal installiert, ist es nicht mehr nötig, die CD-Rom einzulegen, es genügt ein Klick auf das Programmicon auf dem Desktop. Nach der Installation war es gleich nötig, ein Update herunterzuladen, weil es sonst zu Programmabstürzen kam. Der Update-Hinweis wurde automatisch vom Music Recorder Studio erstellt.

*Programmoberfläche*
Oben Links befindet sich die Programmleiste, sie ist wie in bekannten Windows-Programmen aufgebaut und enthält Menüs wie „Datei“, „Bearbeiten“ und „Ansicht“, außerdem gibt es selbsterklärende Buttons wie „Neu“, „Speichern“ und Kopieren“.

Die Oberfläche wird von den acht Spuren dominiert, die mittig angeordnet sind. Jede Spur ist einzeln abspielbar und kann einzeln bearbeitet werden.

Im unteren Drittel befinden sich der Master-Bereich, in dem man die Lautstärke, Effekte und das Tempo für das gesamte Werk bearbeiten kann und außerdem die Loop-Library, mit einer umfangreichen Auswahl von Loops.

Die Loops sind thematisch in die Kategorien „Dance“, „Hip Hop“ und „Rock“ unterteilt und enthalten pro Kategorie eine breite Auswahl an Bassläufen, Drumsets, Instrumentalteilen, Vocals und Spezialeffekten.

*Nutzungsmöglichkeiten und Bedienbarkeit*
Music Recorder Studio lässt sich relativ einfach bedienen. Auch ohne ein umfangreiches Studium einer Bedienungsanleitung kann man sofort mit der Umsetzung seiner Ideen beginnen.

Als einfachsten ersten Schritt hört man sich durch die Loop-Library und sucht sich ein passenden Basslauf und einen Beat. Das Vorhören funktioniert einfach durch Klicken auf die entsprechende Datei. Um einen Loop in den Track einzubauen zieht man den Loop einfach in eine freie Spur. Dort kann man den Loop nach belieben über weitere Takte verlängern oder Effekte wie beispielsweise Echo oder Verzerrer einsetzen. Neben dem Zusammenpuzzeln von mitgelieferten Loops hat der Benutzer weitere Möglichkeiten den perfekten Track zu programmieren: Der Drum-Computer erlaubt es, auch ausgefallene Schlagbegleitung zu einem eigenen Drum-Loop zu basteln. Wem das noch nicht genug ist, der kann auch externe Loops und Sound-Dateien importieren. Kompatible Formate sind wav-, ogg-, mp3-, wma- oder aiff-Audio-Dateien.

Um dem Track die persönliche Note zu geben, kann auch Input über ein Mikrofon verarbeitet werden. Denn was ist besser als einen eigenen Rap oder den selbstgeschriebenen Songtext einbauen zu können?

*Meine Meinung*
Das Music Recorder Studio überzeugt durch eine einfache Bedienung und schnellen Erfolg mit wenig Zeitaufwand auch ohne musikalische Vorkenntnisse. Für individuellere Wünsche sind die Funktionen Audio-File-Import und Mikrofon-Aufnahme gut geeignet. Leider lässt das Programm nicht viel weiteren Spielraum um eigene Ideen umzusetzen. Ich vermisse die Möglichkeit, die Tonart zu beeinflussen und einen dem Drum-Computer entsprechenden Bass-Baukasten. Daher empfehle ich das Programm Anfängerinnen, die einen Einstieg in die Studio-Arbeit suchen um die ersten eigenen Tracks zu erstellen.

Systemanforderung

Windows Vista, XP, 2000 (je 32-Bit), 64 MB RAM, 700 MB freier Festplattenspeicher, Maus, DVD-ROM-Laufwerk

*Erschienen bei bhv*

Autorin / Autor: isabelmaria - Stand: 6. Oktober 2008