Rebell in Turnschuhen
Kann man BMX-fahren und Kunstturnen unter einen Hut bringen?
*Um was gehts?*
Haley Graham, eine 17jährige begeisterte BMX-Fahrerin und ehemalige Kunstturnerin, wird von der Polizei beim BMX-fahren auf einer Baustelle erwischt, wo sie einen hohen Schaden anrichtete. Zur Strafe muss sie auf Burt Vickermans Kunstturnschule, da der Richter ihr das Jugendgefängnis ersparen will. Das heißt zurück in die Welt der Kunstturner, wo sie nie wieder hingehen wollte. Auf Vickermans Academy wird sie auch nicht freundlich aufgenommen, da sie einst als beste Turnerin ihre Mannschaft bei der Weltmeisterschaft im Stich gelassen hatte und diese so nicht Gold gewannen. Die anderen Turnerinnen lassen Halay dies deutlich spüren. Doch Halay wäre nicht Haley, wenn sie nicht um ihren Platz und die Akzeptanz kämpfen würde...
*Meine Meinung*
Mir hat der Film sehr gut gefallen. Ich bin mit keiner großen Erwartung auf einen guten Film reingegangen, da ich nur einen weiteren albernen Teeniefilm erwartet habe. Aber der Film ist ganz anders. Er ist zwar ein Film, vorallem für Teenies, aber auch für andere Leute schön anzusehen. Es gibt sehr schöne und auch witzige Aufnahmen über das Kunstturnen. Man sieht, dass Kunstturnen sehr hart und schmerzhaft ist. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz. Stellt euch nur eine Kunstturnerin vor, die auf einem Schwebebalken breakdanct... Und das echt gut. Oder einen älteren Mann, wie er versucht, die perfekte Kür einer Kunstturnerin nachzuturnen. Da bleibt kein Auge trocken. Und bei den BMX-Stunts am Anfang des Filmes, bleibt einem fast das Herz stehen. Einen Großteil des Filmes machen gelungene Aufnahmen von Turnerinnen aus. Der Schnitt und auch besondere Effekte machen diese Stellen zu einer tollen Augenweide, die diesen Film sehenswert machen.
Ich kann den Film nur weiterempfehlen. Besonders Leuten, die einen schönen witzigen Film suchen, der kein Liebesfilm ist oder eine total abgedroschene Teeniekomödie.
Autorin / Autor: Delfin13 - Stand: 26. Juli 2006