Sieben Leben
123 Minuten in die Welt des Films eingetaucht
Samstagabend. Ich hatte keine Hausaufgaben auf, langweilte mich und wusste nicht, was ich unternehmen könnte. Doch zum Glück rief mich mein bester Freund Matthis an und schlug vor, ob wir nicht gemeinsam in den neuen Film von Will Smith "Sieben Leben" gehen sollten. Ich war sofort begeistert von der Idee, denn diesen Schauspieler kann ich gut leiden und habe schon viel über diesen Film gehört. Viel Gutes, aber auch Schlechtes, wie ich zugeben muss.
Im Grunde kannte ich den Inhalt dieses Streifen bereits: Mir war bekannt, dass Ben Thomas (Will Smith) durch einen tragischen Unfall sieben Menschen umgebracht hat und sein schlechtes Gewissen ihm zur unerträglichen Last wurde. Er konnte an nichts anderes mehr denken als an seine Schuld und suchte nach einer Möglichkeit, es wiedergutzumachen. Er entwickelte den Plan, sieben Fremden ein Geschenk zu machen.
Dies war mir also bekannt und bald darauf saßen wir zwei gespannt mit einer großen Tüte Popcorn in den Kinosesseln. Dort verbrachten wir die nächsten 123 Minuten, in denen wir in die Welt des Films eintauchten. Ich muss gestehen, dass der Film meine Erwartungen nicht erfüllt hat, weil er für meinen (und Mathhis) Geschmack viel zu verworren und durcheinander war. Die Handlungen liefen oft parallel ab und man konnte nicht zwischen Realität und Traum unterscheiden. Von der Idee her ist die Geschichte sehr rührend und schön, doch man würde ohne das viele "Drum-Herum" den Film mehr genießen können!
Auf einer Skala von 1-10 würde ich ihn mit einer 6 bewerten.
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Autorin / Autor: Anel Hunnius - Stand: 9. Februar 2009