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Neuer Disney/Pixar-Film. Von den Machern von Toystory
Carl Fredricksen bewundert als Junge den Abenteurer Charles F. Muntz, genauso wie seine Freundin Ellie. Die beiden schwören sich, genauso große Abenteuer zu erleben und einmal ein Haus an den Paradise Falls zu bauen.
Schließlich heiraten die beiden und werden alt miteinander, aber sie kommen nie dazu, zu den Paradise Falls zu reisen. Schließlich stirbt Ellie im hohen Alter und Carl bleibt allein zurück, verbittert und im ewigen Alltagstrott. Er weigert sich, in ein Altersheim zu ziehen, selbst als um ihn herum alles abgerissen wird um modernere Häuser zu bauen. Eines Tages klopft sehr zum Missfallen Carl's der 8-jährige Pfadfinder Russell an der Tür und möchte ihm unbedingt helfen -egal bei was. Denn Russel braucht nämlich nur noch die „Älteren-Leuten-Helfen-Auszeichung“.
Aber Carl will seine Ruhe und schlägt Russell die Tür vor der Nase zu. Nach einem unglücklichen Vorfall ist Carl dann doch gezwungen, sein Haus zu verlassen. Im letzten Moment hat er jedoch einen zündenden Einfall und lässt sein Haus an Luftballons gebunden wegfliegen. Er ist gezwungen Russell mitzunehmen, der nicht aufgibt um seine Aufzeichnung zu bekommen. Carl sieht seine letzte Chance, Ellies Wunsch doch noch zu erfüllen und begibt sich zusammen mit Russell auf die abenteuerliche Reise zu den Paradise Falls...
Meine Meinung
Als ich im Kino saß, hatte ich ein wenig Angst, ich könnte nicht ganz verstehen, was im Film los ist, da ich ihn ja auf Englisch geguckt habe, aber nach einer Weile, habe ich mich ganz gut zurechtgefunden, zudem der Hauptfilm mit einigen Vorfilmen auf Englisch eingestimmt wurde. Es war natürlich total toll, dass der Film in 3-D war, und später auch so in einigen Kinos gezeigt wird. Dadurch, dass in der Geschichte viel mit großen Höhen gearbeitet wurde, wurde der 3-D Effekt voll ausgenutzt. Ich habe mich buchstäblich in den Film hinein versetzt gefühlt.
Ich denke, dass dieser Walt Disney Animationsfilm ist nicht nur etwas für Kinder ist, er ist sogar viel eher etwas für Erwachsene, wenn man den Hintergrund bedenkt. Es geht um den Film um Beziehungen, von dem alten Mann, der seine verstorbene Frau vermisst und ihr immer noch ihren größten Wunsch erfüllen will, über den verkauzten Abenteurer, der nur für seine Anerkennung lebt und dem alle anderen nichts angehen, solange sie nicht von nutzen sind, bis hin zum kleinen Jungen, der seinen Vater stolz machen will und dadurch Aufmerksamkeit von ihm bekommen möchte.
Der zehnte Pixar Animationsfilm ist durch und durch gelungen, sehr abwechslungsreich durch die vielen Emotionen in dem Film, der lustig, traurig, albern, ernst und urkomisch ist. Die Geschichte folgt einer klaren Linie, es gibt ein Ziel, das der gesellschaftsscheue Carl verfolgt, dann aber doch verwirft für den kleinen Quälgeist Russell, denn er gegen Ende dann doch ins Herz schließt. Und welches Mädchen wird nicht weich bei einer Liebesgeschichte die über den Tod hinausgeht, auch wenn es bei diesem Film zwei ältere Menschen waren und nicht ein junges Paar. Was zeigt: ein ungewöhnlicher Film, aber unbedingt sehenswert.
Und entgegen aller Voraussagen bekommt „Oben“(„Up“) in Amerika auch noch die besten Kritiken und heimst beinahe nur Lob ein.
Eine Geschichte die zum Lächeln anregt, zum Nachdenken und zum Träumen.
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Autorin / Autor: ciqa - Stand: 15. Juni 2009