Schule aus, was nun? Was tun!

Freiwilliges Engagement tut nicht nur dem Herzen gut, sondern es erweitert auch den Horizont und bringt einen mit vielen Menschen zusammen, denen man sonst vielleicht nie begegnet wäre.

Juhu, endlich frei. Hilfe, was mach ich bloß! Wenn das Ende der Schule naht, gehen die Gefühle auf Achterbahnfahrt, vor allem, wenn man noch keine ganz konkrete Vorstellung hat, wohin die Reise denn eigentlich gehen soll. Soll es eine ebensolche sein, um erst mal die Welt zu erkunden und zu erobern? Oder lieber erst mal chillen? Jobben? Eine eigene Bude suchen? Oder gleich schnurstraks in Ausbildung und Studium?
Wie immer auch eure Entscheidung ausfällt, das beste Mittel gegen das berühmte schwarze Loch, in das man nach großen Belastungen so gerne fällt, ist: Was tun!

Dabei muss es nicht immer Standard-Schritt 1 auf der großen Karriereleiter sein. Denn es ist auch wichtig, erst mal die Persönlichkeit zu formen, Menschen außerhalb der eigenen kleinen Welt kennen zu lernen und sich für Dinge einzusetzen, die einem wichtig sind. Habt ihr schon mal über ein freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr nachgedacht und festgestellt, dass jetzt möglicherweise der optimale Zeitpunkt ist, die Welt aktiv mitzugestalten und ein kleines bisschen besser zu machen?

Freiwilliges Engagement tut nicht nur dem Herzen gut, wie WissenschaftlerInnen kürzlich festgestellt haben, sondern es erweitert auch den Horizont und bringt einen mit Menschen zusammen, denen man sonst vielleicht nie begegnet wäre. Grund genug, sich mal mit der Frage zu beschäftigen, für was ihr euch überhaupt engagieren würdet. Könntet ihr euch vorstellen, Wälder wieder aufzuforsten? Benachteiligte Kinder zu unterstützen? Alte Menschen zu betreuen? Oder lieber ganz was anderes?

Mehr zu dem Buch

Das Buch "Jetzt tu ich was - Von der Lust, die Welt zu verändern" stellt 30 junge Menschen vor, die sich ehrenamtlich für Tiere und Umwelt, für Gerechtigkeit und Solidarität und für andere Menschen einsetzen, die Hilfe brauchen.
Zwei davon können wir euch hier mit freundlicher Genehmigung des Verlags Beltz & Gelberg vorstellen. Elena und Melissa schildern in einem Erfahrungsbericht und einem Interview eindrucksvoll ihr Engagement und die Auswirkungen, die es auch auf die Helfenden selbst hat.

Elena, 18, besucht die 12. Klasse eines Gymnasiums und ist Peer bei [U25]. Dort schreibt sie Mails an Jugendliche, die über Suizid nachdenken.
Es ist schön für jemanden da zu sein

Interview mit Melissa Wermke, 21, die nach ihrem Abitur ein freiwilliges ökologisches Jahr beim Bergwaldprojekt absolviert hat.
Mach es!

 
 
Autorin / Autor: Redaktion - Stand: 5. Mai 2013