Googeln? - Aber sicher!
"Verbraucher sicher online" gibt Tipps zur sicheren Nutzung der Google-Dienste
Heute schon gegoogelt? Oder regt ihr euch eher auf über die Firma, die zunehmend Schlagzeilen macht, weil sie es mit dem Datenschutz oft nicht so ernst nimmt. Aktuellstes Beispiel ist die Debatte um Googles neuen Street-View-Dienst, bei dem ganze Straßenzüge und die dazugehörigen Häuser abgefilmt und ins Internet gestellt wurden, ohne sich vorher die Zustimmung der HausbesitzerInnen zu holen. Street View ist aber nur einer von vielen Google-Diensten; angefangen von der Google-Suche über Google-Mail bis hin zu Google-Kalender nutzen Millionen Menschen tagtäglich Google-Dienste, ohne zu wissen, wie man die Google-Programme so einstellt, dass Sicherheit und Datenschutz nicht zu kurz kommen.
Jetzt gibt es kompetente Hilfe von der Technischen Universität Berlin. Die Redaktion des Informationsportals "Verbraucher sicher online" hat sechs wichtige Google-Dienste unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist eine ganze Reihe von Videos und Texten, die sicherheitsrelevante Einstellungen der Google-Dienste anschaulich machen.
Welche Dienste nutzt ihr?
Werbung und Datenschutz bei Google
So finden sich dort zum Beispiel hilfreiche Tipps, wie man Suchanfragen verschlüsseln kann oder wie man die sogenannte "zielgruppenspezifische Werbung" los wird. Auch die sichere Nutzung von Google-Konto, dem Tor zu allen personalisierten Google-Diensten wird unter die Lupe genommen. Der praktische und bequeme Weg, alle verschiedenen Google-Dienste mit nur einer Anmeldung nutzen zu können hat den Nachteil, dass man sehr viele Daten an Google übermittelt. Eine Anleitung zeigt, wie man das Google-Konto sicher einstellt. Weitere Themen sind die Sicherheitseinstellungen bei Google-Mail, Googles Online-Büro - Text & Tabellen, die Termin-Verwaltung mit Google Kalender oder das Surfen mit dem Webbrowser Google Chrome.
Allgemeinverständlich aufgeklärt
Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß vom Fachgebiet Kommunikations- und Betriebssysteme der Technischen Universität Berlin zur Vorstellung des neuen Schwerpunkts: "Datenschutz und Datensicherheit gehen jeden etwas an. Rund 50 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland nutzen schon regelmäßig das Internet und es werden immer mehr. Daher ist es besonders wichtig, allgemeinverständlich über den richtigen Umgang mit den Risiken des Internets aufzuklären. Unser neuer Google-Schwerpunkt leistet einen wichtigen Beitrag dazu."
Auf der Webseite "Verbraucher sicher online" der TU Berlin findet ihr übrigens noch viel mehr Tipps zum sicheren Surfen, Mailen, Online-Shoppen, und wie man sich in sozialen Netzwerken, auf Online-Spielplattformen und in Tauschbörsen bewegt, ohne einen bösen Reinfall zu erleben. Ein Besuch lohnt sich!
Die Seite im Netz:
 | Aber sicher doch! Artikel für Jugendliche über Gewalt und Mobbing im Netz, (sexuelle) Belästigung in Chaträumen, Datensicherheit in Communities und Schutz vor Viren & Co. |
Autorin: Redaktion/ Pressemitteilung - Stand: 2. September 2010